Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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12 kocht ſie alsdann mit Fleiſchbruͤhe, und uͤberſtreuet die Suppe nach dem Anrichten mit Muskatblurnen.

Man kann dieſen Teig auch auf einem Reibeiſen zerreiben, in Butter braten und mit Fleiſchböruhe zur ſogenannten geriebenen Suppe kochen.

21 Schokoladenſuppe. Man laͤßt auf einem Reibeiſen zerriebene Schokolade(4 Loth) in Milch( Maaß) oder in lb Waſſer oder halb Wein, unter beſtändigem Ruͤhren, aufkochen, zieht die Suppe mit Ey otter

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ab, richtet ſie uͤber geroͤſtete Semmelſcheiben oder

feineres Backwerk an, beſetzt ſie mit Eyerſchnee und uͤberſtreuet ſie mit Zucker und Zimmt.

22 Weiße Bohnenſuppe.

Man locht die Bohnen, nachdem ſie verleſen und abgewaſchen worden, mit weichem Waſſer gahr, laͤßt ſie aber nicht zerkochen, gießt alsdann das Waſſer davon ab, thut ſie in heiße Rind⸗oder Hammelſleiſchbrühe, und laͤßt ſie damit eine kurze Zeit kochen. Oder man ruͤhrt etwa die Haͤlfte der weichgekochten Bohnen klein, treibt ſie durch einen Durchſchlag und laͤßt ſie nebſt der uͤbrigen Haͤlfte und etwas Wurzelwerk kochen.

23 Gelbe Erbſenſuppe. Man ſchlaͤgt trockne Erbſen, welche mit kal⸗ tem neichen Waſſer aufs Feuer geſetzt, und gehd⸗ rig weich gekocht worden, durch einen Durchſchlag, kocht die durchgeriebene Maſſe, deren Stelle auch

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