Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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1 1.

1 8, ihm den etwa nachhaͤngenden dumpfigen Geſchmack b zu benehmen. Hierauf kocht man ihn in wenig Waſſer gahr und dick ein, jedoch nicht zu weich 1 und breyicht, klopft ihn mit Butter ab, wodurch er recht weiß wird, fuͤllt ihn dann mit Huͤhner⸗ Tauben⸗ Kalbfleiſch⸗ oder Rindfleiſchbruͤhe auf, ſetzt abgekochtes feines Wurzelwerk hiezu und laͤßt alles

zuſammen aufkochen. In Ermangelung der Fleiſcha

bruͤhe fuͤllt man den mit Butter durchriebenen Reis mit Waſſer auf, und ſetzt dann Salz und noch etwas Butter hinzu. Beym Anrichten uͤberſtreuet

man die Suppe mit Murkainus oder Mußkatblu⸗ men..

12 Reisſuppe mit Weißbier.

Der Reis wird erſt mit Weißbier, und etwas garzem Zimmt weich gekocht und mit ſeiner Brühe durch einen Durchſchlag getrieben. Alsdann ſetzt man etwas Wein, Butter und Salz auch wohl Korinthen hinzu, bringt die Suppe ins Kochen, ieht ſie mit Eydotter ab, und beſtreuet ſie beym Anrrichten mit Smmt und Zucker. W

z Schwadenſuppe.

1 7 Der Schwaden wird zuerſt abgebruhet, mit 8 Waſſer abgeſotten, nach dem Abſeihen deſſelben

mmit Milch aufgefuͤllt, und damit nebſt hinzuge⸗ rührter Butter vollends gahr gekocht. Beym An⸗ richten uͤberſrreuet men die Einppe mit Zucker und b Zimmt. Man kann den abgebruͤheten Schwaden

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