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Geschichte der mundartlichen Literatur in Hessen und Nassau
Entstehung
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rerlwirdig und vezeioynend für die Sesante hessische Dialent- 11 ters tur, das so wenig virklich grosse Lichter aufzureisen Et, 18t e8 nun, dses sie zur hochdentschen Literstur fas' gar keine Pezienungen nat. vendern durchaus 1 peinischen Boden nurzelt, und aus ihr ihre besten Rrufee volt. ir haben Dichter kennen gelernt, die walr' ast aufers. hl t sird, sder wir haben auch seler uf sen, r8 seit der itte des verigen evriunderts die Sicerbe ir der Protelan:? der uncer ser rasch ab- gere nen h⸗, veil eie von rllern Seiter schwer Ledränst i rd. Die-1 t Kar r cht er all zufern ein, de ane e 1e nrserer carau' er e1ischen und trerfelcheren Dialekte, vor aller in den Srösseren Stsdten, eine farb10- 80, 211ge eine Ungangseprache herrschen vtrd, und es waire v rgedliche Mühe wenn den diese unabwendbare mtwiokelung it kiinstlichen 4 tteln abwehnren vOIIte.

peann wird uns aber die Versenxkung in die undartliohe Diehtung vortvonle Aufschlüsse geben über die deutschen Volksestäere und nancher 11 rouicxune und Belenrung.

ur ein verhältnienissig kleines Gebiet, das aber lange Zeit oisn cittelpenkt deutscher Kultur gewesen ist, das reiche rundartliche ater 1al nach seinen künstlerischen bert gu untersuchen, nach aeiner Bedeutung fur die Dialektfors chung zu botrachten, das war der vornehnste Zweck weiner Arbeit. Sie wird aber auch, vie ich hoffe, oin drauchbarer Führer aein a* durch die nundar tl1iche ILiteratur der nessisohen Lande, die in nahraten sinne äes lortes ganz aus dem reinen Borne ihres Volwntuns sochüpft nmd

sein Loben, Nesen und Streben in nannigfaltiger Gestal tung wiederepiegelt.

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