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Palatinus sein Pälzer Porträh-Albun“ veröffentlichte. 41s echter Sohn
der Pfalz, er i1s: in Offenbach bei Landau an 6. Oktober 1851 geboren und lebt ale OCberregierungsrat a. D. in Giensen, hat er die ganze übersch eng l1che Fülle seiner rheinischen Heiat, aber er hat auch die echlichte Diefe des Gefünls und den Hang au grüblerischer zinsaukeit, wie nan ihn in seinen rebengrünen Hlhellande nicht 8delten findet. Der Grund zug 8e1 nes esens aber iat veltfröhnliche Beschanlichkeit:
Hinner ursrer Garteneck
Uf der Bän che in dor RFck Zuische trauch und PIunke S1itz ich stundelang 2ne2 Un 1oss so spaziere Sehln AllerC Gedanke. 4 Le
Un d die Gedanken sind wanchnal trüb und schwer, ie in den tiefenpfun- denen Nachs tück, in dern sich Vorwurf, Sprache und Beseelung zu einer* wundervoll geschlossenen Sinheit verdichtet.
Die Jaocht is rabeschwarz un 8sti11,
Iech weese nit, was ich denk un w111,— S' 1s ner so bang, e'trelbt ich enaus, For fort, nor fort vun Bof un Haus
Durch leere Gasse, dunkle Neg 83 fort bie an de Aühlesteg,
Do ruft mich's hi(n), 20 dunpf un wild., Sie's drunne gurgelt, sch“ilit un quilit.
1s spritsat zu wer ruf, w10 wanns mich recht it nasae Finger greike nöcht— Ioh ateh und Steh un guck enei(n) ro wird meil(n) Sohats begrave 31(nh
Do an dem Geländer hot wer g'funne Ihrn Hut, un rings drum'rumgebume 83 welke. en verrisse'ne Krans-
0 8t1111 Jor ich versteh“e zo ganst
Un weese aach, was ſetst Jacht for Nacht
Do drunne rurt, do drunne wacht,.
vas nooch mer greift mit Totehäna. .-0 Gott, 0 gott, wann ninmt*.* nd?- Das iet gans reine Lyrik, un2 venn aioh euen ein paar nochdeuta che For- wen oinstellen, vie: ruft. gargot. Guialt, 50 darf man das donon ont- sohuldigen, voia os sich nur un 1 ntlioh, Tor,sh1svangen handelt. Aueh
d10 andoren dediehte ern ter 1n ntenen noiat ant dieser Hüöhe, die epase-


