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Geschichte der mundartlichen Literatur in Hessen und Nassau
Entstehung
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ns ist leicht zu ersehen, dase auch Briegleb in dern Gl1auben 1ebt, die Lautforn mache die Mundart. Satzbau und ortstellung beachtet er oft, oder gar neist überhaupt nicht und von nundartlichen Penken 1st keine Rede.

r bildet, weny er it der Vere nicht auekornt, den Infinitiv opne zu(Strophe 2, Vers 8), holt sich Vorschlagssilben aus der Hoch- deutschen wie erhilt,(Strophe 5, Vers 3) erxlinge(Strophe 1, Vers 2) erblüht(Otrophe 6 Vers 1); 5ndert auch die Laute und chreibt ganz falsch 1edenslank. örter, die die u dart nicht kennt, gibts im Ueber- fluss: inwerfort(Str. 2) sor Höhn,(Str. 3) 8statt uff die Heh, Gense (Str. 3) Gruft(Str. 3) Geschlecht(str. 4) dorchdrunge(Otr, 4) befinden (Str. 5) vivat(Str. 6). Dase er den Genotiv verwendet ist beinahe selbstverständlich- De Freiheit Geischt.(Str. 4), wobei auch Geiat in diesen Sinne gar nicht mundartlich ist. Auch Pe heitre Sinn ist eine zwitterdindung und uEit l1eichtem Sinn(Str. 5& 3.)

Dabel hat er sprachlich keine grossen Fortschrifte gemecht. Die- selben Verstösse findet wan in all seinen Gedichtbänden, von denen der ersto ies Mingt am Rhei* 1886 erschien. Im Jahre 1896 Tolgte die hochd eutsche Samlung. Vivat der Vogelsberg, 1899 TInke am Rhoil 12 gut 6 mit dem 1nhang:"woi- 2 schdeierlieder-(z.instoner11 4er). 3

4ber er hat doch auch oine Ansahl doedichte. in denen 412 ndart oinwandfrel viedergegeben 18t. doistens aind on naturlioh 41. vo er sich it den roalen Volksleben beschäftigt, also auch goiatis inner- halb der Grensen pleint. die der zundart nun oinmal gesogen a1na.. golingen Ihn dann Bilder von&wnhniheeEint F1as* und 1denais roiohor Tule. da finden vir dei na. 4 ³ over! 33 4⸗ unNeen

und dtun tor 6ut er or⸗: fraohrbanen, 1odenerawn: