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Geschichte der mundartlichen Literatur in Hessen und Nassau
Entstehung
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Bünde, aber trotz des hohen Lobes, das ihn Klaus Groth gespendet hat, ist er nicht in allen 9tücken das custer eines Dialektdichters. ohl gelingen ihn einzelne kraftvolle B1i1der von schüner Geschlos senheit und ganz reiner, tiefer tirnung, aber der Kenner hört doch gar zu oft oinen falschen Klang aus seinen nit gefährlicher Leichtigkeit ge- schriebenen Versen, den Groth ale Norddentscher gar hiocht hören konn- te und bei seinen einseltigen Standpunkt auch garnicht berdcksichtigt hätte. Er hat nicht erkannt, duaßs der Dragunerwachtneester durchaus hechdeutsch gedacht ist, vie er es de auch für erfreulich gehalten hat duss Corroãi einige Dichtungen von Robert Bruns in Seheizerdeutach übertragen hat. 812 sioh Deowille dber alle Gebühr den Schriftdeutschen nähert be- weisst z. B. der Vers: Rörsecht au am Rhein die Iachtigalle achlage, Dann, lieber Schatz, bin ich schon weet von dir, Verstehlst du inre stille Liebesklage, Dann denkat du auch an deinen Grenadier.(I1, 174] Cder der andere, der 1n Jeden Sekundanerhaft stehen könnte: An grünen Uferrande B1üht oin Vergissnaeinnicht, dir gab 2ie eons zum Pfande, Vergesse häb ichs nioht.(ir. 125) 3 Auch die Vorm ist nicht oinwandfroi. Er vorwondot mi t vorlibe 433 sonett, das ihn 72 anoh rooht gut gelinst. tur den ialekt er ndah weit weniger passt. a18 rur unsere Sohriftsprache, der 05 auoh niht angegessen ist. Trotzdem gehört Dewil1s au den dedeutenderen ndart- dichtern unseres Gebietes. Um ao erkwrdiger iat o. dause.in n- chos Buch fast versohollen ist, und dase uder ooinen Verfaneer n gand otwas woise. Jodenfal la iet 36 mr trots anler v-Saehe n1A

S-1uases."twas über 12n u rSeran.