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Als Friedrich Stoltze a 28. ürz 1891 nach 1angen. Leiden ver- schied, Starb 440h Goethe, Franx furts volkstülichster und gefeiert- ster lann. 3
Stoltzes Bedeutung liegt zunkchst in seiner hochdeutschen Ge- dichten, die nit den Poesien Freiligrathe, Eoffranns von Fallers- leden, Herveghs auf einer tufe stehen. Auch der 2influess Berangers, der er in Paris kernen gelernt hatte, und viktor Hugos is“ unverkenn- bar, narentlich in der andschaf'sschllderung. Gro86 Sohopfungen 80- langen ihr nicht, wie seir Rorhn Soler und tudenten beweisst, und auch in seinen rzählungen iet er oft recht wei tschweifig und ser- fahren. Dagegen 1et er ein teister in der Kleinarbeit, der sorgfà1- tigen Detailnalerei, in der scharfen charakterintik und in der Pe1- neit der psychologischen Begründung. Di ese vorzuge seigen eich vor allen in seinen nuncristisahen und seinen ratndartlichen Sohnöpfung n. Auf diesen beruht seine eigentliche nedeutung. ie seine zahlrei chen Briefkastenantworten in der Latern beweisen, var or oein genauer Kon- ner des Frankfurter Dialektee, und die zerkwürdige latsache, dass er ihn nicht inker richtig Terand ee, l1ässt sich nur daraus erkägwen. dass er ihm nichte anderos war. als ein Stilzittel. Das hat nan nicht stets erkannt, doenn in den TeNrologen und Gedenxba* Itern 18t„i„ Bedeutung fülr 410 rranxfurtor kundart na1st vSI1i g meraohRtat. 80 schreibt Dr. A. Hanan in der Trankfumter Seitung(1993 Ir. 288): 4 vie Stoltsze die iundart gehandhabt hat, wie er soiner uraprünglichen tief Aten schöpfenden Eharakterilstik und den viitzenden Humor Jeder- ze1 t pooti schen Ausdruok vorlioh. das erscheint 21s aine Phänomenale vVerxörperung aller guton* njohaften aer Dialektdiohtung.„1mle hat in pontsehlasa 1 der 4n r ain muhdar tlicher Miohtar so an 4


