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Geschichte der mundartlichen Literatur in Hessen und Nassau
Entstehung
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3.5

des Cpottlied auf Heckers Zug und später auch auf truwes Linfall in Buden, wodurch er sich die ir. Fluge errungenen yrpathien rasch vie- der verscherzte. Ja er war sogar vielfachen Bedrohnungen und Be1 01di- suasen ausgesetzt, als die Aufs tänd ischen sich un Heidelbers 8AT1- ten. Die Aufregungen hatten seine ohnedies schwache Gerundpeit Schwer erschüttert, seine kKräfte verfielen, und eben vierzig Janre alt, starb er a 26., August 18489.

1e Lennig, für den er in der Vorrede eine herzliche Verehrung bekundet, verwendet er sowchl die städtische undart als auch die ländliche der Pfalz und beide wit fast vollkonmener Sicherheit. Dem Reim zulieb vergeht er eich wanchnel gegen den Satzsbau; wie in seiner rauweprob, Strophe 6:

s 18ch Jonit erscht etz erfunne, e war schun so zu ihrer Zeit,

Und e nancher alder Kunne

Diht recht gern noch Klisse heut.

28 züsste heissen: heit noch kisse. Auch hochdentsche Formen gebr aucht

er gelegentlich, wo es den Bau des Verses fördert, wie in der dritt-

letzten Strophe von Börgerlich, nit ronentisch:(Reclan, 111 ff) oin Fraa ie keen gelehrdeeHaus.

Intsprechend seiner Absicht, das Volk in seinen Denken, soinen Leben,

Sseiner Ausdrucksweise 80 darzustellen, vwie es nun einnal 18t, bringt er allerhand Sagen, Schwänke, Erzählungen, Uebertragungen, hoohdaut- soher Gedichte, wie Bürgers Kaiser und Abt, aber auch nundar tlicher Poeme wie Grübele: Ich kKann nix dafor, und rein lyrieche Stirzunga- bilder.

* bad't acht. 2* Unad,-