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Fremdwörter aus dem Lateinischen im späteren Mittelhochdeutschen und Mittelniederdeutschen / eingereicht von Paul Möller
Entstehung
Seite
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Uber die Einrichtung des nachstehenden Wörter verzeichnisses ist folgendes zu bemerken.

Dem Stichwort sind die Formen zu Grunde ge- legt, wie sie heute geschrieben werden. Ist das Wort heute nicht mehr vorhanden, so wird auf die lateinische Schreibung zurückgegriffen. Dabei wird C und K, F und V nicht unterschieden. C suche man unter K, F unter V.

Das lateinische Wort, auf das das Fremdwort zu rückgeht, ist in Form und Bedeutung den mittellateinischen Wörterbüchern von Du Cange und Dieffenbach entnommen. in zweifelhaften Fällen ist auch das Wörterbuch von Freund herangezogen worden(Siehe Literaturnachweis). Ist ein Wort in allen dreien nicht belegt, so ist kein lateinisches Grundwort angeführt.

Es ist angestrebt, die Belege für ein Wort möglichst zahlreich zu geben. Ist ein Wort zu häufig, dann sind nur be- sonders wichtige Belege, die die Verbreitung, die Zeit seines Vorkommens und die äußere Gestalt veranschaulichen, an- geführt. Die Belege sind in chronologischer Reihenfolge geordnet. TZitiert wird nach Seitenzahlen. Ausgenommen sind die Urkunden, die nach ihren Nummern und einige Gedichtsammlungen, die ebenfalls nach den Gedichtnummern

angeführt werden.

Einige Abkürzungen:

u. ö.= und öfters Weig.= Weigand B. a. a. O.= Bedeutung am S. u. L.= Schiller u. Lübben angegebenen Orte L.= Lexer = im Reim mit Sch.= Schulz

* weist darauf hin, daß ein Wort bei Lexer belegt ist (* Nachtrag von Lexer).