Jahrgang 
14-26 (1877)
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Illuſtrirte Chronik der Zeit.

der Erſtere ſich auf's Bitten und Jammern zu verlegen, wahrſchein⸗ lich weil die Anderen ihn bedrohten. Um ein Viertel auf zwei Uhr Morgens tönte ein ſchrecklicher Todesſchrei aus dem Kerker, gefolgt von gräßlichem Sterbegeröchel. Der Schließer und der Korporal ſchauten ſich mit vielſagenden

Blicken an, doch rührten ſie ſich, der erhaltenen Weiſung gehorſam, nicht von der Stelle. Beide waren ergraut im Dienſte des düſteren Staatsgefängniſſes und hatten in der Baſtille ſchon manche ſeltſame Begebenheiten erlebt, ſo daß ſie nicht gerade in Verwunderung oder Beſtürzung geriethen über dasjenige, was ſich jetzt ereignete, ſon⸗

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dern ihr gewohntes Phlegma behaupteten.

Die drei Verlarvten kamen heraus und ſagten zu dem Schließer, er ſolle die Thüre verriegeln und nicht eher den Kerker betreten, als zur gewöhnlichen Zeit um acht Uhr Morgens. Herr Vinache wünſche in Ruhe zu ſchlafen.

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Todtenſtille breitete ſich um den geheimnißvollen Kerker aus.

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Der Schließer verneigte ſich gehorſam. Er ſah wohl, daß der Verlarvte, der ſo herriſch mit ihm ſprach, Blutflecken an den Fingern hatte, doch hütete er ſich weislich, darüber eine Bemerkung zu machen.

Die fünf Männer verließen den Thurm La Bertaudière und