Jahrgang 
01-12 (1867)
Seite
149
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Melauchthon bei Dürer.

Originalzeichnung von K. Kocch.

beſuchte ihn, wie ich damals ausdrücklich erlaubt hatte, täglich und pflegte ihn mit der erſinnlichſten Aufmerkſamkeit. Einige Tage vor ſeinem Ende hatte er den Advocaten, der ſein Vermögen verwaltete, herüberkommen laſſen, und dieſer mußte die Aufnahme einer Schenkungs⸗ akte vermitteln, wonach ſein geſammtes Hab und Gut in Philippinens Beſitz überging. Dann hatte er noch einen Tag voll ſchwerer Ge⸗ wiſſenleiden, aber in den beiden letzten Tagen trug ihn ſein Glaube über alles empor, und in dieſer Freudigkeit mit vollem Bewußtſein war er geſtorben.

Es war eine ziemliche Zeit verfloſſen, als ich dem Großherzoge wiederum Vortrag über einen Criminalfall zu erſtatten hatte, bei welchem es ſich um die Beſtrafung eines Menſchen handelte, der, um eine andere Perſon heirathen zu können, ſeine eigene Frau ermordet hatte. Der Schuldige war vollſtändig überführt worden, und das Gericht hatte auf Tod erkannt. Als ich die Sache ſelbſt vorgetragen

utte, fragte der Großherzog:Sind denn gar keine mildernden

Umſtände vorhanden, die eine Verwandlung der Strafe motiviren könnten?

Gar keine, Königliche Hoheit, erwiderte ich.Die Urtheils⸗ gründe ſelbſt erwähnen dies ausdrücklich, und mit dem beſten Willen wüßte ich keine aufzufinden. Ich kann wiederum nur auf Höchſte Beſtätigung des Urtheils antragen.

Der Großherzog ſah vor ſich hin und wurde ſehr blaß. Dann ſtand er auf und ging mehrmals im Zimmer hin und her.Es iſt doch furchtbar, ſagte er darauf, indem er vor mir ſtehen blieb,es iſt furchtbar, mit einem Federzuge über Leben und Tod eines Menſchen beſtimmen zu ſollen.

Es iſt eine der heiligſten Handlungen eines Souveräns, ver⸗ ſetzte ich,die ihn am eindringlichſten daran erinnert, daß er ſeine Gewalt von dem Herrn über Leben und Tod erhalten hat.

Sie ſagten einmal, fuhr er fort,auch das Unterlaſſen dabei ſei ungeheuer verantwortlich, und die Erfahrung hat gezeigt, daß Sie

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ſehen, beſonders aber am Weihnacht