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Das junge M
„Und wer hat mir nicht ge denken? Und was haben ſie geth wie behandelt man ſie immer noch!
nicht, wie Du, und ſag Worte, die können th
Gottes— gelobt ſei Sein Name!— i Karaitin, und ich will hoffen
Gott im Himmel wird geben Glück und Segen und
lingen Dir, Ruben, und auch mir!“
Ruben ſtand ſinnend vor dem wenn die Worte deſſelben in ſeinem ſeinen herben Gedanken lieferten; ſchienen dieſe letzteren den Sieg davonz war immer noch ſo bitter,
„Ich weiß, was ich red, Rebekka, vergleichen mit mir— wahrhaftig nicht,
— denn wie lange wird vergehe vier, und wird kommen ein Fremder,
Dein Weib!— und Du wirſt ziehen
eine gebenſchte(geſegnete) Frau und eine wirſt vergeſſen alles, was iſt geweſen Leid
geſſen, daß Dein Vater iſt geweſen ein wa was ihm geſ
Gottes, und nicht einer, wo betet,
Menſchen— Du wirſt vergeſſen alles,
ter werden nicht wiſſen, daß es gibt au wo man ſchimpft Karaiten.“*)
Rebekkas ſchöne Augen erhoben ſich bei dieſ und ihr Blick fiel mit ſ Ein Ausdruck vorwurf ni ſſens belebte dieſen Blick und gab ihm einen ganz eigenthümlich
de aften Widerſchein. Sie legte die Hand au um ihm eine Erwiderung zu
Vetters langſam in die Höhe, Wlanz auf den jungen Mann.
ſei jnd und fand keine Worte, faß ihr n lei News
1 Erklä Lai r erunlug? De 3 iges Geläch 0 1 I Plutis nen Träumerei! ur Seite!
„Nä!“ rief er—„was kann ſe
*) Die Karaiten oder Karaer ſin
Heiligen Schrift und Werk, die Bibel oder den Pentateuch zuſchreiben, und es mal in ſeinem Leben gethan hätte. ſitzt ſehr koſtbare dieſer Abſchriften, ſollen. Herzog in ſeiner Real⸗Enc die Karaiten folgendermaßen: „Sie ſind ſehr keuſch in Worten fach in Koſt und Kleidung, obwohl ke
vorgekommen ſein, und ſie zug ſo gern geſehen, daß Kiger Gleichſtellung mit
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land bekommt mau 27
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Zeit auf der dieſAlhe rec 2 Verlag der
ädchen bereut ſicherlich ſchon ihre unvorſichtigen Worte, denn ſie antwortet ausweichend:
than weh, Ruben, ſeitdem ich kann an meiner armen Mutter— und Und dennoch, Ruben, ſprech' ich un beleidigen die Güte ch bin ja auch Rebekka, und will leben in der Hoffnung, Gedeihen und Ge⸗
jungen Mädchen, es ſch Innern einen harten Kampf mit doch nach einigen Augenblicken utragen; denn ſeine Stimme wie vordem, als er ſagte: und Du kannſt Dich Rebekka, Du kannſt nicht n?— wird vergehen zwei Jahr oder und wird ſagen: Rebekka, willſt Du ſein mein Weib? Und Du wirſt antworten: Ja, ich will ſein fort mit ihm und wirſt ſein gebenſchte Mutter, und Du für Dich, und wirſt ver⸗ hrer Jüd nach dem Worte agt und gelernt die und Deine Söhne und f Gottes Erdboden Verſtoßene,
en Worten ihres einem ganzen
rige Karaitin ſein, da dem Munde ihres Ge⸗ Straße öffnen ſich, und aus a ſie in dieſen Worten ſenden zu, deren Ge
lu der ge Mädchen mußte eine gar eif 1 Tage, an ihrer Glaubenstreue aus zei Sorreſpoherzvoll berührte. Oder fand dem Danen andern Sinn, der ihrem betrübten Herzen eine
ter erweckte die beiden jungen Leute aus Der ſkeptiſche Meier ſtand ihnen zur
in!— ä Choſſin und ä Kalle den Kopf nach
ſſer(wahrhaftig) nicht ſo zu⸗ daß man es nicht kann hören
Judenthums, welche 8 n im wechr diener ſo ſehr Gefürchtete, der Verf Jahrhundert nach Chriſti Geburt entſtanden e münd⸗ welcher majeſtätiſch dort oben thront und ſie liche Tradition, und ſomit den ganzen Talmu als Gelehrter einzuführen verſuch ſchriebenen Worte Gottes. Sie bewohnen das Halbinſel und auch die öſterreichiſchen Grenzp Jahrhundert ſoll dieſe Secte gegen dreißigtauſen jedoch durch die vielen Kriege und Verhee ſtens fünf bis ſechs tauſend von ihnen jetzt no talmudiſchen Juden auf ſehr ſchlechtem Fuße; de Gebete und Gebräuche. Ihr Gottesdienſt beſte Singen von Pſalmen. und die Pſ gibt wohl keinen Karaiten, der dieſes Die Bibliothek von die aus dem zehnten
ga ge⸗ Jungen gleich land, die tauriſche Frau Bentheim und auch der Doctor
möglich ab⸗ X*† Walter hier eine Privatſch
yelopädie der proteſtantiſchen Kirche ſi ert ttwas unangenel
und Handlungen, ine Asceten; ſehr gewi tig in Handel und Wandel. Das Wort eines Karai
W. es ſoll ſeit mehr denn vierhundert Ja n k ſind von der ru e
e th eils ach. Jrdeß ing
zerantn Wohre⸗ —
auf vier Schritt— was wird ſein, daß man wird Euch beid' jagen ein der Tag, wo man es wird
rraus aus de Kille, und gebenſcht wird ſ endlich thun!“
Als wenn ein elektriſcher Schlag ihn getroff ſammen— ſeine ſchlanke Figur erhob ſich zu einer ung Höhe— ſeine Fäuſte ballten ſich, und die Ader lag fa
„Meier!
auf ſeiner Stirn.
„Meier!“— rief er mit bebender Stimme,—
ſeid kein Jüd— Ihr ſeid nicht mal ein Goj ter Menſch— und ich ſag Euch, daß G⸗ Euch ſenden Plag und Elend, und ich w mich ſoll machen zum Werkzeug Sein aber noch ſagen ä Wort, Meier, und 5 denken;— ſo lang Ihr mich mit E werd' ich lachen und denken— er v unterfängt, auch nur ä Silb—
gegen meine Conſine Rebekka zu ſe
mer helfen— nicht warten, bis
Euch nehmen und Euch zerbreche
Meier war etwas bleich d
wichen— Rebekka.... merkr
— wiederum hatte ſie ihre ſchi
doch diesmal ſtrahlten dieſelbe⸗
„Nä!“— ſtotterte endlich Meier—„was haſt Du Dich!— Du?— und wenn Du wirklich biſt
was iſt geſchehn?— was willſt ihr Choſſin... was kann da ſein?“
Das laute Geſchmetter eines Poſthorns
von drei ſtarken Pferden gezogen, brauſte ein daher...
„Die Berliner!“ ruft Meier,„da ſind ſie. as wundert mich, denn oſſer ſind aber wenn ſie kommen her, wollen ſie uns zeigen,
besanfang,— d
fs Herz, ſenkte nicht fahren— nä!“ elzucken verläßt er das in
Und mit gewaltigem Achſ und ſchreitet über den Damm.
grüßen.
Mädchen ſich zurückzieh
Rebecca!“*) Es iſt der Untertertianer
Rebekka erhält einen ſo freundlichen,
„Du, Mendel!“ ſagte er,„ich
nicht wenigſtens eid 1 den rero und den Jahrhundert dat: ht, mein ⸗, r Dein Dieſe Ne cht ſeeint
wußt, ſchwingt
ſehr mäßig und ein⸗ ſſenhaft und frid⸗ lachenden Onkel!
lt für die ſicheſte zu und ſtürzt i ein Criminalfallbei die Arme. nd öſterreichlſchen gen Priviegien, PPunn ſchon Es iſt A
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en, fuhr Ruben zu⸗
unterbrach ihn,— ffene Extrapoſtchaiſe
. noch vor Schab⸗ es fromme Jüden;
Die Chaiſe fährt jetzt langſamer— al Ulen erklingt ein ſicht vor Freude ſtrahlt und die rechts und unts
Der Wagen führt zwei Herren und eine Dame, die Brüder
Eleazar und Elias Bentheim, und des erſteren Frau.
Rebekka iſt auf den Damm geſtiegen, u den lieben Verwandten zu bringen; doch dieſe der anderen Seite gewandt, und en, als eine jugendliche Stir
— tieſere, inniger haben zufälliger Weiſe b ſchon will das junge me vom Bock, avi sororis fllia,
neben dem Poſtillon, ertönt:„Saluto te,
Mendel Bentheim, der vom Stadt⸗ ührer der Ragiwener Schuljugend, ch bei den herbeigelaufenen t.— Die junze Elias drehen den Kopf um und d Anhänger gezählt haben, ſo herzlichen Gruß, wie die
Kommenden bisher noch nicht ausgetheilt haben!
Sie ſtehen mit den Der Wagen fährt langſan fen faſt alle ihre zu ſeinem Neffen um...
glit Wim elt rcß der effi de nir ſe
vorwärts. Der Doctor dreht ſich
vergaß, Dir zu ſagen, daß der niß wiſbe ule hat, und daß ſeir— hen
Aorfaler— Horaz Ühorſpbor
kann einen Frieden der Sobadd der vater in 5
aug getrunken
und nachdem
aus
euu der verge hen Städten
aange ſchon
Jugend imn auftauchen. Und w Bentheim heu ſeine heiden E ſein Enkel den Wie rüh haliſche Leben Jahren! Ele
mal Schiffbru
bracht, in jen Zukunft alle tete Mann v Iſt wieder ein Vaters Füßen druc zu gebe fachen Vater⸗ tin gekommen bar den Ind klingt, wenn e dm ſich die mit dem den ihre G der Doktor, ſo hübſch in Kräpfe an all
gen, wo er ſei wurde, daß di
„ Und Fra wie ſi mit ih ſtädterin, die von Rew⸗Nor ſich w R 8⁸ finden. S
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deilige


