„Ich muß verſuchen, Excellenz, es geht ja nicht anders, und der
— u— 2 8 haben unſere Soldaten redlich gethan; jedoch die ſchließliche Vereini⸗ Leſer, welcher wohl weiß, wie ſchwierig es iſt, einer ſo langen Unter⸗ ganze gung konnte nur durch Vordrängen des Feindes aus allen Punkten haltung ſich wortgetreu zu entſinnen, wird dann, wenn irgend etwas — geſchehen, und auch das gelang!— gelang trotz der großen Erwar⸗ in dieſem ganzen Geſpräche ihm mißfällt, die Freiheit haben, es der 1 öt Ntungen, die der König auf ſeine Armee ſetzte mit einem ſolchen Waf⸗ Phantaſie des Schriftſtellers aufzubürden.“ un fenglücke, daß zehn Tage genügten, um die Oeſterreicher zur Entſchei⸗„Seien Sie aber auch gerecht, Herr Doctor, wenn man dem „ in dungsſchlacht zu nöthigen. Sie werden wahrſcheinlich alle Einzelhei⸗ Leſer Geſchichten von falſchen Meteorſteinen und gefälſchten Inſchrif⸗ ten des Tages von Königgrätz kennen; er war die Krönung unſeres ten erzählt...“ un ganzen Feldzugsplanes, der ſich hier in ſeiner Wirkſamkeit ſo voll⸗„Ja freilich, Excellenz...“ V un ſtändig zeigte. Am Morgen dieſes Tages ſtanden unſere Streit⸗„Wiſſen Sie,“ ſagte plötzlich der General mit einer ſo gütigen 6 S) kräfte auf einer Front von 4 Meilen— ſie durften ſich in dieſer Stimme, wie ich noch nicht von ihm gehört hatte,„ich achte die K ue Ausdehnung nicht angreifen laſſen. Unſer offenſives Vorgehen hin⸗ Kühnheit des Schrittes, den Sie bei mir gethan haben,— das war
d dan gegen vereinigte alle Corps auf dem Schlachtfelde ſelbſt und verwan⸗ recht!— das heißt dem Leſer Achtung zollen. Sie werden über mich
1 delte ſo den ſtrategiſchen Nachtheil der Trennung in den tactiſchen de visu ſchreiben, und was Sie auch von mir ſagen werden, ſo wird
a. Vortheil einer völligen Umfaſſung des Feindes. Sehen Sie un⸗ es doch kein Phantaſieſtück ſein! Doch Sie dauern mich, wenn ich be⸗
r ſern ganzen Vormarſch an, und Sie werden ſtets daſſelbe finden. Wir denke, daß der geringſte Irrthum in Ihrer Arbeit, die kleinſte Schwäche
ei waren mit unſern drei ſo weit von einander getrennten Armeecorps Ihres Gedächtniſſes ebenſo ſtreng gerichtet werden wird, als wenn dec in keiner brillanten Lage beim Beginn des Feldzuges, aber jeder Tag, Sie nur vom Hörenſagen über mich geſchrieben hätten! Doch was . der verfloß, ohne unſer Vordringen zu verhindern, brachte uns nach thun?“
— menſchlichem Berechnen der Siegesgewißheit näher! Ich wußte keine Antwort;— ich weiß nicht, ob der Leſer mi⸗ hen„Eine Frage noch, Excellenz,“ ſagte ich mit innerer Genug⸗ verſtehen wird.. ich fühlte eine ſo innige Rührung über die freuud⸗ ba3 thuung, aus dem Munde des Generals dieſe ſo intereſſante Auffaſ⸗ lichen Worte des Generals, die mit ſo tiefem Scharfſinn die wunden 3 h 2 ſung der Feldzugsidee gehört zu haben,„Sie ſelbſt— haben Stellen des Schriftſtellerthums berührten, daß ich nicht einmal ein Sie ſtets das unerſchütterliche Vertrauen in das Gelingen Ihres Wort des Dankes finden konnte....
Ader Planes gehabt?“„Gehen Sie,“ fuhr der General mit einem eigenthümlichen 6„Ja!“ antwortete er mir beſtimmt,„nachdem die ſächſiſche Lächeln fort,—„ich werde verſuchen, Ihnen zu helfen!.... und da
Wl Grenze ſo ſchnell überſchritten war, denn das war für mich der Punkt, Ihre Feder doch zu tauſenden und tauſenden ſpricht, ſo ſagen Sie, Dber der dem Plane eigentlich als Baſis dienen ſollte. Dieſes Ueberſchrei⸗ daß die letzten Worte des greiſen Chefs des Generalſtabes der Preu⸗ 1 umat ten war für uns eiſerne Nothwendigkeit, die auf keinen Fall zu um⸗ ßiſſhen Armee über den jetzigen Augenblick folgende waren:„Es ſteht
frs gehen war.“ zu hoffen, daß das Ergebniß dieſes beiſpiellos ſchnell und glücklich
u hb„Ich komme auf Ihr Werk über den italieniſchen Feldzug zu⸗ verlaufenen Feldzuges eine ſegensreiche Zukunft für Deutſchland und
bit rück,“ ſagte ich,„ich ſelbſt weiß, welche unendliche Senſation daſſelbein die heranwachſende Generation herbeiführen wird. In dieſer ernſten
ie Oeſterreich gemacht hat, wie man Ihre Kritiken und Ihren Tadel ſelten Prüfung hat der König ſein Volk gewogen und auch das Vole leinen c leugnete, oft laut anerkannte und wie ſehr Ihre Lobeserhebungen den König!— Welch Gefühl, heute ein Preupe zu ſein— vom Könige
Betreffenden erfreuten. Ich weiß nicht, ich kann mich des Gedankens bis zum letzten ſeiner Unterthanen!!— Und auch die jüngeren Män⸗ anAh nicht erwehren, daß die ſo hohe Anerkennung, die Sie in jenem Werke ner, in welche das Preußiſche Heer in zukünftigen Kämpfen ſein Ver⸗ hre dem General Benedek zollen, viel dazu beigetragen haben mag, um trauen ſetzen darf, ſind gewogen worden;— ſowie der Patriotismus 5 den 3 ſeine Popularität in der Armee dermaßen zu ſteigern, daß der Kaiſer der Bürger und die Opferbereitwilligkeit des ganzen Volkes. J etzt ſchiem faſt nichts anders thun konnte, als ihm jenen hohen Poſten zu ver⸗ kennt Preußen ſich!— Das iſt das größte Reſultat des Krieges! an ſi M leihen!“ Jetzt kann Deutſchland ſagen; es foi Deutſchland⸗ kann Der General antwortete mir nicht, ein faſt wehmüthiger Zug mit feſtem Vertrauen in die Zukunft ſchauen, denn es hat
an oc zeigte ſich auf ſeinem Geſichte. ja geſehen, daß am Tage von Königgrätz der Preußiſche er„Ein beſiegter Feldherr!“ ſagte er endlich,....„o wenn der Adler eben ſo jung,... ſo kraftbewußt ſeinen Siegesflug
im Laie nur eine entfernte Idee hätte, was das zu bedeuten hat!.... nahm, wie bei Fehrbellin, Leuthen und Belle Alliance.“
orieer Der Abend von Königgrätz im öſterreichiſchen Hauptquartier!....*— 3 V man o wenn ich mir den vorſtelle!... ſolch ein verdienſtvoller, tapferer,.. 4 öͤͤ roßi umſichtiger General, wie Benedek!“ Ich hatte„ein lebendiges Stück Weltgeſchichte geſehen! Ich Ebeh⸗„Excellenz,“ ſagte ich,„aus einer mir ſehr glaubwürdig ſchei⸗ hatte es groß, erhaben und von einer faſt kindlichen Beſcheidenheit welche nenden Quelle erfuhr ich vor kurzer Zeit, daß General Benedek gleich gefunden!.... Wie ein Träumender verließ ich das Haus in dei farbn nach dem Gefechte bei Skalitz nach Wien telegraphirt habe, man möge Behrenſtraße und fragte mich tagelang vergehens, wie ich 83 wo hl iſ um jeden Preis Frieden mit Preußen ſchließen... War oder iſt anfangen könne, um den tiefen Eindruck, den der General v. Moltfe ß Ihnen dies Factum bekannt?“ auf mich gemacht, zu verwiſchen und dem Leſer eine kalt gemeſſene Ar⸗ e Der General ſah mich einige Secunden ſcharf an:„Kann ſchon beit über dieſen merkwürdigen Beſuch zu verfaſſen. Mein Gedächtniß In möglich ſein,“ meinte er dann,„der öſterreichiſche Oberbefehlshaber war wie von einem Schleier verhüllt— die ganze biographiſche Seite an iſt ein ſehr umſichtiger Mann!“.....— wenn ich mich ſo ausdrücken darf— war ihm entſchwunden, nur dol Beinahe ein und eine halbe Stunde hatte ich dem General von der alles umfaſſende Eindruck, den der„Menſch“ ſelbſt auf mich ſeiner ſo koſtbaren Zeit geraubt, nun fühlte ich, daß ich mich entfer⸗ hervorgebracht, lebte fort und beherrſchte alle meine Gedanken.
vid nen müßte. Ich erhob mich. Schon verzweifelte ich an dem Gelingen meines Vorhabens,. vei„Und nun werden Sie Sich gleich niederſetzen,“ ſagte der Ge⸗ als vor einigen Tagen mir ein Packet Papiere zukam,.. die ich neral,„und unſer Geplauder niederſchreiben?“ Minuten lang in der Hand hielt, ohne fähig zu ſein, ein Wort her⸗ me„Ja, Excellenz!“ erwiderte ich,„und werde mein Gedächtniß vorzubringen........ Der General v. Moltke hatte mir verſ vchen, miſ zwingen, mir Wort für Wort dieſer mir unvergeßlichen Unterhaltung mir in meiner Arbeit zu helfen— ich hatte das Verſprechen iſ ver⸗ etreu wiederzugeben.“ geſſen.... und jetzt ſchickte er mir ſeine eigenhändig geſchrie⸗
„ 8580„Aber, wie iſt das möglich?— Sie, armer Herr, wie werden bene Biographie, ſowie die Hauptmomente unſerer Unterhaltung!
e Sie ſich in all den Daten und Einzelheiten meiner Erzählung zu⸗ Beneideſt Du mich nicht, Leſer des„Daheim“, eine ſolche
in wo recht finden!“ Unterhaltung mit dem berühmten Manne gehabt zu haben,. und
ein ſolches Autograph zu beſitzen?
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