Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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lang, taͤglich drey bis vier mal. Zuletzt reibt man die Haare mit einer aus Schweinsfett und Verga⸗ mottol ꝛc. bereiteten Pomade ein. 5

1027. Weiße Haare hellbraun zu faͤrben.

Man reiniget die Haare zuerſt mit Geiſten⸗ kleye und warmem Waſſer, um ſie von der Fettigr keit zu befreyen; alsdann waͤſcht man ſie mit friſch bereitetem Kalkwaſſer, und dann mit Kupfervitriol⸗ aufloͤſung. Je oͤfterer man dieſes abwechſelnde Wa⸗

ſchen wiederholt, deſto dunkler wird die Farbe der

Haare.

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1028. Haare ſchwarz zu faͤrben.

Man kocht 2 Loth Gallaͤpfel, nach dem Zerſto⸗ ßen, mit Pfund Waſſer eine Viertelſtunde lang. Wenn das Dekokt etwas verkuͤhlt iſt, ſeihet man

daſſelbe von dem Bodenſatze ab, waͤſcht die gerei⸗

nigten Haare damit und laͤßt ſie trocknen; hernach waͤſcht man ſie mit einer Aufloͤſung des Eiſens in Eſſig, und laͤßt ſie abermals trocknen. Dieſes wie⸗ derholt man abwechſelnd ſo oft, bis ſie die verlang⸗ te Schwaͤrze angenommen haben.

Oder: Man loͤſe ½ Quentchen weißen Silber⸗ ſalpeter(den man in jeder Apotheke bekommen kann) in ½ Pfund Roſenwaſſer auf und beſtreiche die Haare, nach gehoͤriger Reinigung, zu wieder⸗

holten Malen damit, nachdem man ſie jedesmal

hat trocken werden laſſen. Man muß ſich aber in Acht nehmen, daß man von der Auflöſung nichts M