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1008. Verblutungen zu ſtillen.
Man waͤſcht die Wunde mit Thedens Wund⸗ waſſer, druͤckt ſie zuſammen und verbindet ſte mit einer kleinen angefeuchteten Kompreſſe. An Stellen, wo kein Verbinden ſtatt findet, ſtillt man am be⸗ ſten durch mit Waſſer verduͤnntes fluͤchtiges Laugen⸗ ſalz oder milden Salmiakſpiritus. Man kann auch Feuerſchwamm, reines, nicht ſtaubiges Soinngewehr aaf die Wunde legen.—
1009. Eingeweidewuͤrmer.
Wider dieſelben dient oft eine Meſſerſpitze voll Kuͤchenſalz mit einem Glaſe Waſſer einige Tage hinter einander und dann einige Tage des Morgens einen halben bis einen Eßloffel voll Baumoͤl.
Der ausgepreßte Saft von Mohrruͤben, Mor⸗ gens und Abends getrunken, iſt auch ein vortreffli⸗ ches Wurmmittel.
Zerfloſſenes Weinſteinſalz alle Morgen, nach Verſchiedenheit des Alters 6 bis 50 Tropfen, mit Waſſer genommen, ſchaſſt allen Wurmſchleim nebſt den Wuͤrmern fort. Hernach wird Familenthee dur Staͤrkung getrunken.
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1010. glechten. Dieſe werden durch oͤfteres Waſchen mit lauem Seifenwaſſer getheilt. Trockene Flechten werden
auch durch oͤfteres Beſeche mit Walinußs ge⸗ heilt.


