Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
530
Einzelbild herunterladen

- 4

keriſchen und hypochondriſchen Zufaͤllen, in der Krampf: und Blaͤhungskolik, in verſchiebenen weib, lichen Zufülen⸗ e verdorbenem Ragmn⸗ 1 der Gicht ꝛca r.

Die eehahhe Keäuter dienen ſwmais au jerlich zu umſchlaͤgen und Kraͤutetkiſſen bey Flüſſen, zetlichen Schmerzen, Rothlauf⸗ Biche und Kraͤm, n. S

en r

S3858 Der Wiefeneäim, 8 Keeekartiti. 5

Iſt tin vortreftiches Heilmittel gegen, verſchie⸗ dene Krankheiten. Er, iſt faͤulnißwidrig, kuͤhlend und temperirend, gelinde eroͤffnend und harntreibend. Als kuhlendes, auſtöſendes und gelinde eroͤffnendes Mittel nimmt man ihn zu ½ oder 1 Quentchen und vermengt ihn mit gleichen Theilen Zucker. Er thut beſonders denen, die ranziges Sodbtennen, fauliges Aufſtoßen und Verdauungsfehler haben, die groͤßten Dienſte. Jedoch iſt der Kremortartari kein allgemeines Mittel und wird durch langemn eh

brauch ſehr ſchäͤdlich.

339. Der Hafmannithe Geeinta iquor. 77 7* 4

Die vornehmſte Wirkung des Liquors zeigt 16 bey einer Nervenſchwaͤche, Ohnmachten und allen Arten von Kraͤmpſen. Man nimmt 10 bis 20 Tropfen auf Zucker. Auch aͤußerlich braucht man ihn als zertheilendes und ſchmerzſtillendes Mittel in