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ſich uͤber die, an den Spatel gehaͤngte, Seife mehr geſchwind als langſam, und gleichſam wie ein wei⸗ ßer Schein, an dem Spatel herunter verbreiten, und ſich am Ende deſſelben verlieren. Iſt die Seiſe zu wenig geſalzen, ſo wird dieſer weiße Schein mehr langſam, und gleichſam abſatzweiſe oder ringel⸗ foͤrmig uber dieſelbe herunterlaufen, auch iſt die Seife nicht ſo weiß, ſondern hat vielmehr eine Bleyfarbe, auch hat ſie nach dem Erkalten nicht die gehoͤrige Haͤrte und Sproͤdigkeit. Hat hingegen die Seife zu viel Salz erhalten, ſo zeigt ſie ſich an dem herausgezogenen Spatel nicht als eine gleich⸗ formige, trockne Maſſe, die nur unterwaͤrts Feuch⸗
tigkeit zeigt, ſondern ſie hat vielmehr ein koͤrnigtes Anſehen, wobey ſich auch viel Lauge zeigt. Die
geſalzene Seife wird nun bey gelinder Hitze ſo lan⸗ ge geſotten, bis ſie ſtarke Blaſen wirft, und eine Probe derſelben, nach dem Erkalten, beym Zerdruͤ⸗ cken in der Hand keine Feuchtigkeit mehr erkennen laͤßt, und ſich in duͤnne Blaͤtter von der Hand ab⸗ loͤſt. Alsdann wird alles Feuer unter dem Keſſel hinweggeſchafft, und nachdem man hierauf der Seife ein wenig Ruhe gelaſſen hat, ſchoͤpft man ſie mit einer Fuͤllkelle in die mit grober Leinewand ausge⸗ legten Formen, laͤßt ſie darin bis auf den folgen⸗ den Tag ſtehen, da ſie dann herausgenommen, in beliebige Stuͤcke zerſchnitten und zum Austrocknen,
auf Bretter an einen luftigen Ort geſtellt werden
kann. Man kann auch alle Fettabgaͤnge in der Kuͤche, ingleichen Speckſchwarten ꝛc. in einem Gefaͤße ſam⸗


