Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
493
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Schmalz, Baumoͤl ꝛc. eine veſte Seife.

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auf, und trennen auch alle in Laugenſalzen

aufgeloͤſte Subſtanzen, indem ſie ſich in bey⸗ den Faͤllen mit den Laugenſalzen verbinden und damit Neutralſalze bilden.

Von den Laugenſalzen kennt man bis jetzt 3 Arten, nemlich das Minerallaugenſalz,(Soda) das Pflanzenlaugenſalz,(Kali, reine Pott⸗ aſche) und das fluͤchtige Laugenſalz,(Ammo⸗ niak). Sie kommen ſaͤmmtlich in der Natur nicht in reinem Zuſtande, ſondern immer in Verbindung

mit andern Subſtanzen, beſonders mit Saͤuern, als

Neutralſalze vor.

Das Minerallaugenſalz trifft man haupte ſaͤchlich im Mineralreich an, wo es am haͤufigſten mit der ſalzigten Saͤure als Kochſalz vorkommt.

Man gewinnt es auch aus der Aſche der am geſal⸗

zenen Meeresufer wachſenden Pflanzen, wo es in Verhindung mit Kohlenſaͤure, alſo in einem neutral⸗ ſalzigen Zuſtande, in Geſellſchaft mit Erden und verſchiedenen Neutralſalzen, und aus Kochſalz vor⸗ kommt. Es liefert in reinem Zuſtande mit Talg⸗

Das Pflanzenlau genſalz oder Kali findet man in der Aſche der meiſten Gewaͤchſe des eigent⸗ lichen veſten Landes, in Verbindung mit Schwefel⸗

ſaͤure, ſalzigter Saͤure, und hauptſaͤchlich mit Koh:

lenſaͤure. Die im Handel vorkommende Pottaſche iſt das durcht Auslaugen der Helzaſche und Abdam⸗