Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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chen und die Blaͤtter ſich zu Pulver reiben laſſen. Darauf bringt man ſie in einen Keller oder an ei⸗ nen maͤßig feuchten Ort, damit ſie wieder etwas zuͤhe werden, und ſich zuſammdruͤcken laſſen, ohne zu zerbrechen, und packt ſie dann in papierne Tu⸗ ten, oder Kaſten und Schachtely, und legt zu jedem Gemuͤſe zugleich das noͤthige Gewuͤrzkraut bey, und verwahrt alles an einem trocknen, luftigen Orte zum Gebrauch wo ſich das Getrocknete lange gut echäl.

Alle Gewaͤchſe, die durchs Trocknen nicht braun werden, ſondern gut von Farbe und zart bleiben follen, duͤrfen nicht erſt zum Welken an der Luft kommen, ſondern muͤſſen gleich auf den heißen Ofen gebracht werden; auch muͤſſen alle, welche ſchnell zur Faͤulniß geneigt ſind, als Bohnen, gräne aus⸗

8 gemachte Erbſen, erſt mit ſchwachem Satzwaſſer abgebruͤhet, mit friſchem Waſſer abgekuͤhlt, und dann gleich getrocknet werden.

Die Wurzelgewaͤchſe kann man wie die Obſt⸗ 1 ſchnitte auf Faͤden reihen und an dem Ofen trock, nen.

Wenn man Gebrauch von dem getrockneten Ge⸗ muͤſe machen will, ſo nimmt man auf die Perſon etwa 1 Loth, bruͤhet es mit kochendem Waſſer an, laͤßt es auch ein paarmal damit aufkochen, ſeihet darauf das Waſſer ab und ſetzt ſie als friſches mit ſiedender Fleiſchbruͤhe bey, und verfaͤhrt nun übei . Hens wie bey dem friſchen Gemuͤſe.

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