Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
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909. Selleriewurzel einzumachen⸗ 3 MNan ſiedet die abgeputzten und abgewaſchenen 7 Sellerieknollen in Waſſer ein wenig weich, kuͤhlt ſie in friſchem Waſſer ab, laͤßt ſie abtropfen, legr ſie in einen Steintopf mit Salz und Pfeffer ein, übergießt ſie mit Weineſſig und etwas Baumoͤl, und ſetzt den Topf, wohl zugedeckt, an einen kuͤh!

len Ott.

910, Verſchiedene Bluͤthenknoſpen als Kapern keinzumachen..

Die Büüthenknoſpen einiger in Teutſchland ein

heimiſcher Gewaͤchſe haben, wenn ſie auf ähnliche

Weiſe behandelt werden, als man die Bluͤthenknoſ⸗

pe des Kapernſtrauchs im Auslande behandelt, mehr

. oder weniger Aehnlichkeit mit dieſem beliebten Ge⸗

uͤrz. Hierher gehoͤren die Bluͤthenknoſpen des

Pfriemkrauts, des Genſters oder der Gaͤnſeblume,

der indianiſchen Kreſſe und von der Butterblume.

Man nimmt ſie, wenn ſie noch ganz klein ſind,(in⸗

dem ſie, wenn ſie ſchon groͤßer ſind, beym Kochen

aufſpringen) ſiedet ſie in Weineſſig mit ein wenig

Salz gelinde auf und kühlt ſie ab, um die gruͤne

Farbe zu erhalten. Hierauf werden ſie in Glaͤſer

gethan und mit friſchem aufgekochten und wieder

erkalteten Weineſſig uͤbergoſſen.

. 911. Gruͤne Schminkebohnen einzumachen. Man ſucht die ffleiſchigten und zarten Bohnen aus, welche eben im Begriff waren, ihren Saat