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Waſſer aufs Fener, lißt ſie darin weich, aber nicht
entzwey kochen und legt ſie, zum Verkuͤhlen, in
kaltes Waſſer. Nun laͤutert man auf jedes Pfund Frucht ¼ 3 Pfund Zucker, dickt denſelben bis zum Fadenz tehen ein, legt die Aprikoſen hinein, laͤßt ſie damit aufſieden und dann in knem ſteinguthenen Napfe erkalten. Am folgenden Tage wird der Sy⸗ rup abgegoſſen, wieder eingekocht und ſiedendheiß auf die Aprikoſen gegoſſen. Dieſes wird auch zum drit⸗ tenmale wiederholt, wobey man zuletzt die Apriko⸗ ſen hinzuthut und damit durchkochen laͤßt. Nach dem Verkuͤhlen thut man das Eingemachte in Glaͤ⸗ ſer, und verwahrt dieſe mit Blashaut und Papier. Man kann den Aprikoſen zuletzt auch noch, wie den Reine Clauden, Franzbranntwein zuſetzen.
861. Aprikoſen mit Eſſig einzumachen.
Man nimmt zu 4 Pfund reifen, geſchälten,
und in der Mitte von einander geſchnittenen, Apri⸗
koſen 1 ½ Pfund Zucker und ein Maaß Weineſſig.
Wenn letztere uͤber Feuer bis zum Sieden erhitzt worden, legt man die Aprikoſen hinein, laͤßt ſie ½ Stunde kochen, und gießt darauf alles in einen Steintopf und laͤßt es bis zum ſolgenden Tage ſte⸗ hen. Nun kocht man ſie abermals ½ Stunde, nimmt dann die Fruͤchte heraus, legt ſie mit etwas Gewuͤrznelken und Zimmt in ein Zuckerglas, und gießt den Syrup nach dem Erkalten daruͤber.
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