— 5354— tet die Maſſe gehoͤrig durch. Man fuͤllt ſie als⸗ dann in eine mit Papier ausgeſetzte und mit But⸗ ter beſtrichene Form, und laͤßt ſie im Ofen bei ge⸗ linder Hitze backen.
Die Mandeln werden nath dem Abbrühen mit heißem Waſſer erſt mit einer Serviette und I dann an freyer Luft in gelinder Waͤrme ſo ſtark abgetrocknet, daß ſie ſich noch ein wenig biegen laſſen, denn ſonſt erſchweren ſie nicht nur das Reiben, ſondern geben auch hierbei ihr Oel leicht von ſich und machen die Maſſe dadurch glitſchigt und uͤbelſchmeckend. Um⸗
ieſes zu vermeiden, darf man die Mandeln
nicht mit der Keule ſtoßen, um ſie fein zu machen, ſondern man muß ſie nur immer rei⸗ ben und zwar ſtets nach einerley Richtung. Man muß ſich auch in Acht nehmen, daß nicht das geringſte Gelbe zu dem Eyweiß kom⸗ me, weil dies das Feinwerden der Mandeln erſchwert..
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Man ſchlaͤgt das Weiße von ſechzehn Eyern zu Schaum und ruͤhrt damit ein Pfund fein geſto⸗ ßenen Zucker und zwanzig Eydotter zuſammen; dann ſetzt man ein halb Pſund feines recht trocke⸗ nes Weitzenmehl und acht Loth Kraftmehl(Puder) nekbſt der auf Zucker geriebenen gelben Schale ei⸗ ner Zitrone hinzu und ruͤhrt alles aufs vollkommen⸗ ſte unter einander. Hierauf legt man die Torten⸗
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