— 55¹— then dazwiſchen, oder auch mit vor der Hand ge⸗ ſchnittenen, mit Zucker und Korinthen vermengten Aepfeln. Alsdann macht man einen gegitterten,
oder ganzen Boden oder Deckel, ſchlaͤgt denſelben
uͤber den mit Aepfeln belegten Boden, und druͤckt ihn am Rande mit einem ſchmalen Meſſer auf den⸗ ſelben veſt an. Auch ſchneidet man wohl die Torte nach Belieben faſſionirt aus, beſtreicht ſie oben uͤber und uͤber mit Eydotter, verziert ſie auch wohl oben, ſo weit die Fuͤllung liegt mit Einſchnitten und baͤckt ſie im Brat⸗oder Backofen, oder in der Tortenpfanne, bey unten und oben gegebener Hitze, raſch gahr, beſtreuet ſie darauf mit geſtoßenem, fei⸗ nen Zucker, und laͤßt ſie im Ofen glaſſiren.
Soll die Torte blind abgebacken und dann erſt gefuͤllt werden, ſo rollt man einen Boden aus, be⸗ ſtreicht den Rand mit Endotter, ſchlaͤgt einen an⸗ dern Boden daruͤber, druͤckt ihn am Rande rund herum an, beſtreicht die Oberflaͤche mit Eydotter, und macht in den Oberboden einen Einſchnitt, ſo
groß, als der Deckel ſenn ſoll, und baͤckt es ſchnell
gahr. Alsdann hebt man den Deckel ſogleich auf,
und fuͤllt die Paſtete mit dem auf obige Weiſe be⸗
reiteten Aepfelmuſe oder, mit vor der Hand fein geſchnittenen in Wein mit Zimmt, Zucker, Korin⸗
then und Zitronenſchale gekochten und erkalteten
Aepfeln, und deckt den Deckel wieder darauf. Hier⸗ auf beſtreuet man die Paſtete mit Zucker und glaſ⸗ ſirt ſie entweder im Oſen, oder mit einer gluͤhen⸗ den Schaufel. Man kann auch einen faſſionirten


