Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
221
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221 Frikaſſirt werden die Muſcheln auf aͤhnliche Weiſe wie die Auſtern..

518. Schnecken. Will man die Schnecken kochen, ſo legt man ſie einige Stunden vorher in Waſſer, bis ſie ſich ausziehen. Hierauf werden die Schalen ausgewa⸗

ſchen und ausgekocht, und nachdem man auch die

Schnecken von allen Unreinigkeiten geſaͤubert, und von den ſchwarzen Haͤutchen und dergleichem Rin⸗ ge, ingleiches von dem vordern ſpitzigen Theile be⸗ freyet hat, thut man ſie in die Schalen und ver⸗ ſchließt die Oeffnungen derſelben mit einem, aus

geſchmolzener Butter, geriebener Semmel, Majo⸗

ran, Thymian und ein wenig Pfeſfer gemachten Teige. Alsdann thut man die Schnecken in ſte⸗ dende Rindfleiſch⸗ oder Hühnerbruͤhe und läͤßt ſie

eine kleine Weile kochen

5 519. Froͤſche.. Man eht den Froͤſchen die Haut ab, läſt. die

Keulen nebſt ein Stuͤck vom Ruͤcken davon ab,

wͤſcht dieſe wohl und ſiedet ſie entweder in

2 Fleiſchbruͤhe, oder frikaſſirt ſi ſie wie junge Häͤhner.

Sollen ſie gebacken werden, ſo zerbricht man den einen Lendenknochen, ſchlaͤgt ſolchen uͤber den an⸗ dern, und baͤckt ſie, nach dem Umwenden in einem cisklehen Teige, in Butter 5 l