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aͤbergießt dieſelben mit einer Maſſe, welche auf 6 Tauben berechnet, aus 1 Maoß Milch, 1½ Pfün⸗ den geriebener Semmel, 4 Loth Korſathen, 13 Eyern, 4 Eßloͤffel voll gute Weißbierhefen, 8 Loth zerlaſſener Butter, 4 Loth zerſtoßenen Zucker und ein wenig engliſchen Gewuͤrz zuſommen gyruͤhrt worden, und laͤßt ſie in einem Brat⸗oder Back⸗ ofen backen. Jen ar t.
360. Gebackene Tauben.
Man zerlegt die Tauben in vier Theile, uͤber kocht ſie in geſalzenem Waſſer, beitzt ſie hierauf etliche Stunden lang in Eſſig mit Zwiebeln und Salz, trocknet ſie alsdann mit einem Tuche ab, taucht ſie in einen, von Milch, Eyern, und Mehl gemach⸗ ten duͤnnen Teig, und baͤckt ſie in Schmalz gelb⸗ braun. nn giten. 1, e
361. Taubencompot.
Die Tauben werden mit grob geſchnittenem Speck und Schinken geſpickt, mit Salz, Pfeffer, engliſchem Gewuͤrz und Kraͤutern gewuͤrzt, und in einer Braͤſe gahr gemacht. Unterdeſſen macht man ein Ragout von Lebern, Champignons und Truͤf⸗ feln, thut es in ein Kaſtroll zu geſchmolzenem Speck, gießt etwas Jüs dazu, laͤßt es bey gelin⸗ dem Feuer kochen, fettet es dann ab und macht es mit einem Kalbscoulis, oder in deſſen Erman⸗ gelung, mit etwas in Butter geroſtetem Mehl dick⸗ lich. Hierauf nimmt man die Tauben aus der Beäſe⸗ laͤßt ſie ablaufen, thut ſie in das Ragouk,
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