Ausgabe 
25.3.1832
 
Einzelbild herunterladen

a8 a e⸗ 8

nü⸗ en, sen en ben He⸗ das is nen sen

Atte

im⸗ bei ien auf auf

t in eine ken, öch⸗ Un⸗ zum d in inge n sie inne der, kütze i ge⸗

Fü⸗ schu⸗

eson⸗ ines ister N ge⸗ lich halb

am

Velt g

Tage der Reinigung von Sünden, ein neuer verfertigt und neben den alten gestellt, so daß die Zahl der Hontai's die Zahl der Jahre an⸗ zeigte, welche die Bewohner in einer Behausung verlebt hatten. An ihre eigene Unsterblichkeit, so wie an die aller Thiere, glaubten die Kamt⸗ schadalen und nahmen an: auch in dem künfti⸗ gen Leben müßten sie sich ihren Unterhalt durch Arbeit erwerben, hofften aber: die Arbeit werde leichter und die Ausbeute immer hinlänglich seyn, um nie Hunger zu leiden, ein Be⸗ weis, daß auch schon damals der Fischfang nicht immer ergiebig gewesen seyn mag.

Vor den Zügen der Russen nach Kamtschatka hatten die Kamtschadalen kein Oberhaupt, leb⸗ ten in völliger Unabhängigkeit und hielten dieß für ihr höchstes Gut.

Ueber Staatsumwaͤlzungen. Mittheilungen eines Vaters an seinen Sohn.

Wortgetreue Uebersetzung einer französischen Handschrift. (Schluß der ersten Mittheilung.)

Die Nationalversammlung war in zwei Par⸗ teien getheilt, in die Gironde und den Berg, oder in Girondisten und Jacobiner. Unter den letzteren befanden sich die allerverworfensten Leu⸗ te; Orleans, welcher den Namen Egalité an⸗ nahm, stand an ihrer Spitze; Nobespierre, Ma⸗ rat und Danton waren die blutgierigen Voll⸗ strecker seiner Befehle, und vergoßen stromweise das Blut der edelsten Franzosen.

Marie Antoinette, Ludwigs hochherzige Ge⸗ mahlin, Tochter der unsterblichen Maria There⸗ sia, jener großen Kaiserin, der Mutter Kai⸗ ser Josephs II. glorreichen Andenkens, wurde ebenfalls auf das Blutgerüste geschleift. Ma⸗ rie Elisabeth, eine der tugendhaftesten Frauen Frankreichs, mußte durch die Hand des Scharf⸗ richters sterben, einzig und allein deßwegen, weil sie die Schwester Lxudwigs XVI. war. Das war meinem Grachten nach noch ein Trost für zartfühlende Menschen, welche unmittelbar nach einem dieser edelen Opfer, ihre Häupter auf das Blutgerüste legen mußten, zu sehen, daß ihr Blut mit demjenigen ihres Königs und ihrer Königin sich mischen würde. Die Wü⸗

51

ein Ziel; der Dauphin, noch im Kindesalter, bei dessen Geburt alle Franzosen von Freude trunken waren, wurde von ihnen, um das Maaß ihrer Schandthaten anzuhäufen, einem Unmen⸗ schen übergeben, der ein Vergnügen daran fand, ihn langsam zu Tode zu quälen.

Frankreich! glaubst du an keinen Gott, strengen Richter aller dieser Unthaten, die du in deinem Schooße hast begehen seh'n? Ich hege die Ueberzeugung: du werdest seiner Straf⸗ gerechtigkeit nicht entgehen; nein! solche wird noch weit schrecklicher dich treffen.

Grabschrift eines finstern Talmudisten.

Des Grabes dunk'le Nacht Mag ihm nicht unbehagen, Denn durch des Talmuds Macht Ward's Nacht an seinen Tagen. A. L. Nosenthal.

Auflösung der Charade in Nr. 12: Pfeifenkopf.

Vaterlaͤndisches.

Unser wackerer Ernst Emil Hoffmann hat folgendes beherzigungswerthe Bekenntniß öf⸗ fentlich abgelegt 8

Ultraliberalismus, der Andersdenkende ver⸗ achtet und auf sie schimpft, halte ich für schäd⸗ lich, namentlich beim deutschen Volk, das nicht die Willkühr Karls X. und Anderer zu fürchten hat; Ultra⸗Aristokraten, die es bloß aus Eigen⸗ nutz sind, verachte ich, die wahren Rechte jedes Menschen ehre ich. 5

Für Unterdrückte habe ich seit meinem Ein⸗ tritte in die bürgerlichen Verhältnisse frei und offen Partie genommen und werde es, so Gott mich bei Verstand läßt, bis an mein Ende thun.

Dagegen habe ich jederzeit die bestehenden Gesetze, so lange solche bestanden, geachtet, selbst wenn ich solche gern verbessert gesehen hätte.

theriche setzten ihren Greuelthaten keineswegs

) In Nro. 313 des Hesperus.