Ausgabe 
15.1.1832
 
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Als Beilage

z u m Giesser Anzeigeblatt.

Nro. 3.

Des Hessischen Boten Betrachtungen am letzten Abend im Jahr. 2

(Schluß.)

Wirft er einen Blick auf die größeren Be⸗ gebenheiten des Menschenlebens, von welchen das Wohl ganzer Völker abhängig ist, auf wel⸗ che die Erwartungen einer zahllosen Menge hin⸗ gerichtet sind, mit Angst und Beben, drohen sie die bestehenden Ordnungen zu erschüttern, Wehe über einen Theil der Erdbewohner zu ver⸗ hängen; mit freudigem Hoffen scheint Heil aus ihrer Entwicklung für Viele zu erwachsen; so erschaut sein heller Geist auch in ihnen die weise Lenkung einer unerforschlichen Segens⸗ macht. Grauenerregende Verhältnisse, wel che oft die Ruhe der Staaten erschütterten, Völ⸗ ker, welche friedlich neben einander wohnten, verfeindeten, eine zahllose Menschenmenge in unsägliches Verderben stürzten, Zernichtung und Verwüstung über Gefilde, die jungst noch unter den Segnungen des Friedens in herrlicher Blü the standen, schonungslos verbreiteten, so daß vor ihrem Unheil bringenden Einfluß der ganze bewohnte Erdkreis erzitterte; sie wurden von einem höhern Herrscher, dem nichts zu widerste hen vermag, geschlichtet. Auch in den Greueln der Verwüstung, in der Versunkenheit in blindes,

Sountag den 15. Januar

18532.

der Menschheit Hohn sprechendes Wüthen zeigte sich noch, und um so herrlicher, je weniger man es bei der allgemeinen Verderbniß erwar⸗ tete, Menschengröße und wahrer, nur dem Tu⸗ gendhaften eigner Heldenmuth, und der Mund des Staubgebornen mußte bekennen, daß auch im Grauen der Nächte, im wilden Sturmes Ungethüm, das Licht der Wahrheit nicht zu Grunde ging. Ein Machtgebot des Höchsten und die Stürme schwiegen; über den Trümmern der Verwüstung erhoben sich Friedenshügel, und heiliger Rührung voll blickten Tausende gerettet aus dem Abgrund des Verderbens, an den sie sich von unerbittlichen Schicksalsmächten hingeris⸗ sen wähnten, zu dem empor, der die, welche zu ihm ihre Zuflucht nehmen, auf ihn ihr Vertrauen setzen, nimmermehr zu Schanden werden läßt. O! die Bücher der Geschichte, die laut redenden Zeugen von einer allwaltenden Vorsehung, wür⸗ de derjenige der Lüge zeihen, welcher, taub ge⸗ gen ihre ernst mahnenden und zugleich trostrei⸗ chen Zeugnisse, läugnen wollte, daß Gott im großen Bereich der Körper⸗ und der Geisterwelt thätig wirke, allgewaltig herrsche und segensreich vollende. Erhabene Himmelswahrheit, trost⸗ reiche Ueberzeugung, die kein Spötter, keine Macht der Erde dem Freunde Gottes rauben kann, die Wahrheit, die Ueberzeugung: der Herr ist mit denen, die ihn suchen, ihn vereh⸗

ren, seine Gebote halten, der Herr greift maͤch⸗

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