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wor⸗ Völ⸗ eisten nden
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ungestüm Befriedigung verlangenden Leiden⸗
schaft.— An vielen Orten und von vielen Sei⸗
ten her hört man bittere Klagen über die Nah⸗ rungslosigkeit unserer Zeit, über den Verfall der Gewerbe, den Mangel an den nöthigen Einkünften;— und doch herrscht in vielen Fa⸗ milien eine das Maaß überschreitende Prachtlie⸗ be und Schwelgerei, ein Wegwerfen sauer er⸗ worbenen Arbeitlohnes für nichtige, ja oft unedle Zwecke.— Während man die Staats⸗ lasten, welche getragen werden müssen, drü⸗ ckend findet und laute Klagen im Munde führt über die geldarme Zeit, vergeudet man auf die gewissenloseste Weise die letzten Sparpfenni⸗ ge, mit welchem man so manchem Elende steu⸗ ern könnte, an die zum Behufe der Volksbildung zusammentretenden, aber nur Volksmißbildung erzielenden Vereine, richtet man sich in seinen Ausgaben nach den Begüterteren aus unheiligem Eifer für eine,— so lange Reichthum noch der Maaßstab der Werthschätzung bleibt,— nie zu erringende Ständegleichheit.— Volksgenossen, Jünglinge, Männer und Greise! achtet auf den wohlgemeinten Zuruf der Wahrheitsfreunde;— kehret, o kehret zurück zu einem anspruchslosen Wirken in euren euch von dem Weltenlenker be⸗ schiedenen Berufskreisen;— erkennet, daß ihr nur dann wahrer Aufklärung theilhaftig werdet, nur dann thätig das Heil des Staates begrün⸗ den helft,— wann jeder die ihm als Mensch, die ihm in seinem staatsbürgerlichen Berufe nö⸗ thigen Kenntnisse sich zu erwerben sucht, und treu und redlich seine Pflichten gegen Für sst und Vaterland erfüllt.— Laßt diejenigen, wel⸗ che sich zu euren Bildnern aufwerfen, euch dem heimischen Kreise, der Thätigkeit in eurem Be⸗
rufe entziehen und zu Staatskünstlern stempeln
wollen,— laßt, o laßt sie keinen Einfluß über euch gewinnen; bleibt der Sitte frommer Vor⸗ fahren treu; ertödtet den Eigennutz, zügelt die in euch aufkeimen wollenden Leidenschaften; un— terstützt euch gegenseitig; regt euch einander an zu heiligem Wirken für Tugend und Wahrheit, damit ihr nicht einst euch anklagen müßt als blinde Zertrümmerer eures bürgerlichen Wohl⸗ standes;— nicht eine Zeit komme, in welcher der Weltenrichter den ernsten Zuruf an euch er⸗ gehen läßt:„Die Zerwürfniß der Sta a⸗ ten war euer Werk, empfanget, Be⸗ thörte, die euch gebührende Vergel— tung! Philalethes.
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Ueber Staatsumwaͤlzungen. Mittheilungen eines Vaters an seinen Sohn.
Wortgetreue Uebersetzung einer französischen Handschrift. (Fortsetzung.)
Als nach Ludwig XV. Ludwig XVI. zur Königswürde gelangte, waren die Staatsein⸗ künfte schlecht verwaltet, reichten uicht hin, um die Ausgaben des Hofes und des Neichs zu be⸗ streiten. Ludwig XVI., welcher seinen Abhäng⸗ lingen mit einem weisen Lebenswandel voran⸗ ging, des besonnensten Betragens vor seinem ganzen Hofe sich befleißigte, und vielleicht unter
allen am meisten über den traurigen Zustand
Frankreichs Schmerz empfand, bot, nachdem er bereits bei seiner Thronbesteigung seinen Un⸗ terthanew 8verschiedene Zugeständnisse gemacht hatte, alle Mittel auf, um die im Staatshaus⸗ halte eingerissenen Uebel zu entfernen. Aber die Wunden waren zu tief und alle Bemühungen, sie zu heilen unzureichend, zumalen man da⸗ mals noch nicht die Mittel kannte, welche heut zu Tage angewandt werden, um jedes Jahr die ungeheure Summe von 1200 Millionen in den Staatsschatz fließen zu lassen.— Hätte die Geistlichkeit nebst dem Adel zur Tilgung der Staatsschuld beitragen wollen, so wäre dieselbe innerhalb weniger Jahre mit Leichtigkeit bezahlt worden, und wie viel Unheil würden dann diese beiden Stände von sich und ganz Frankreich abgewandt haben!— 5 Ludwig XVI. berief eine allgemeine Ver⸗ sammlung der Reichsstände, der Glieder des Adels, der hohen Geistlichkeit und des dritten Standes, des Volkes; aber da die beiden ersten Stände mit dem dritten in Widerstreit waren, so erklärte sich dieser allein für die Nationalver⸗ sammlung. Dieselbe verrichtete schöͤne und große Thaten, aber eine einzige bedeckt sie mit Schimpf und Schande.— Wer hätte geglaubt, daß diese aus mehr als 700 Franzosen bestehende Versammlung, welche alle hochherzigen Gesin⸗ nungen des sechszehnten Ludwigs für sein Volk kannten,— wer hätte geglaubt, daß sie es wagen würde, ihren König peinlich anzuklagen und zum Tode zu verurtheilen! Heut zu Tage läßt man demselben mehr Gerechtigkeit wieder⸗ fahren; selbst auf der Rednerbühne der Kammer der Abgeordneten hat den 23. December des verflossenen Jahres Herr von Lameth folgende Worte geredet:„Die Klüglinge sind es, wel⸗


