Ausgabe 
15.1.1832
 
Einzelbild herunterladen

Las⸗ pal⸗ 10 ihn na⸗ bei, dem men weit er⸗ Ana⸗ des rage dnn ditt ider tand be⸗ ten mit

e soll (550 ben, uler, hr. eten. J. v. von edoch stim⸗

chts⸗

des inen ötzen Wort Giz,

den

ann⸗ Das berg iht, Jan

kratius und der seligen Maria gewidmete Kapelle, die nachmalige Stadtkirche Gießens, abhängig war. Diese Pfarrkirche ließ Landgraf Philipp der Großmüthige im Jahre 1530 sammt den noch übrigen Gebäuden von Selters, damit kein haltbarer Ort in der Nähe der von ihm ange⸗ legten Festungswerke sich befinde, niederreißen und die Steine zum Ausbau der Festungswerke verwenden. Damals wurde auch der Gottesacker von dem Seltersberg an seine jetzige Stelle vor das Neuenwegerthor und die Ziegelhütte vor die Neustadt verlegt. Das Dorf Selters hatte auch ein Siechhaus oder Krankenhaus, von welchem ein gewisser Platz Siechloch, das dabei fließende Wasser aber Siechbach hieß. Der Name Sel⸗ ters(Seltrisse, Seltersse, Seltyrse, Saltresse) deutet wie die übrigen Namen Selz, Selzer und das heutige Selters in der Wetterau nicht etwa allein auf Salzquellen, sondern überhaupt auf Mineralquellen hin. Daß nun in oder bei diesem Dorfe damals eine oder mehrere Mine⸗ ralquellen gewesen seyn mögen, dafür spricht die Beobachtung, welche unser eben so umsichtiger als gelehrter Bezirksarzt Hofrath Dr. Nau ge⸗ macht hat, nach welcher nämlich jetzt noch in der Gegend des Witte'schen Gartens eine kleine eisenhaltige Quelle sich vorfindet. Das Dorf Kroppbach, welches seinen Namen von dem gleichnamigen, noch jetzt so benannten Bache hatte, lag vor dem Neustädter Thor, zwischen Heuchelheim und Nodheim, da, wo noch jetzt das Croppbacher Feld ist, und war schon 1279 vorhanden. Wahrscheinlich ist es seiner ungesun⸗ den Lage und der Ueberschwemmungen der Lahn wegen nach und nach eingegangen. Bis zu dem Jahre 1469 kommt es noch in einem alten Gerichtsbuch der Stadt Gießen vor. Auch in einem alten Arnsburger Hebregister vom Jahre 1491 wird noch der Name Croppach genannt.

Daß es ein Dorf Alstheim gegeben habe, schließt man aus dem Vorhandenseyn der Na⸗ men Asterweg, Asterpforte; allein Gewißheit gewährt ein solcher Schluß auf keine Weise. Zwar führt Winkelmann eine Stelle aus dem alten Saalbuch von Fulda an, in welcher der Name Astheim vorkommt; diese Stelle ist aber verschiedener anderen Auslegungen fähig, und kann mithin nicht als ein vollgültiger Beweis betrachtet werden.

(Fortsetzung folgt.)

11 Das Gluͤck der Staaten.

Man fragte den weisen Solon, auf welche

Weise ein Staat glücklich werden könne. Wenn die Unterthanen, antwortete er, sich der Obrigkeit; die Obrigkeiten aber sich dem Gesetze unterwerfen. Demosthenes, der große griechische Staats⸗ mann, sagt: die Gesetze sind die Seele des Staats, und wie das Leben des Körpers von der Seele ahhängt, so beruht das Glück des Staates auf den Gesetzen.

Raͤthsel.

Wo findest du den Mann und wie wirst du ihn ennen,

Der manche Tage brennt, doch ohne zu ver⸗ brennen?

J. v. Gnirnoc.

Ech a rade.

(Eingesandt von R... l.)

Mein erstes Paar nennt dir die Blüthen, i Die auf der Jugend Wangen blüh'n; Doch mit der Unschuld, mit dem Frieden Oft leider nur zu früh entflieh'n.

Mein Drittes kaunst in breiten Gründen, Doch nur wo Berge sind, du finden. Mein Ganzes nennt dir einen Ort

In Kurfürst Wilhelms Staate dort.

Auflösung der in Nr. 2 enthaltenen Näthsel.

Das erste: Die Zeiger an der Uhr. Das zweite: Die Buchstaben des A BE.

Bewußtlosigkeit.

Ein Beamter einer Würtembergischen Amts⸗ stadt hatte sich einst dergestalt berauscht, daß er nicht mehr gerade stehen oder gehen konnte. Er hatte eben einen nothwendigen Ausgang vor⸗ zunehmen und mußte, weil er durchaus nicht fest auf den Füßen war, von einem seiner Schreiber die Treppe hinunter geleitet werden. Auf der Treppe schien ihm mit einem Male das

Bewußtsein wiederzukehren; denn er sing au

5

5 D