Teil eines Werkes 
Abt. 1./2 (1806)
Entstehung
Seite
533
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- 167 rührt zu gleichen Theilen, dem Gewicht nach, Baumoͤt oder in deſſen Ermangelung friſches⸗ Leim⸗ oͤl und Kalkwaſſer unter einander, beſtreicht mit die⸗ ſer Salbe recht dick leinene Lappen, bedeckt damit alle verbrannte Stellen, und beſtreicht die Lappen oͤfters von neuem. Auch bloßes Baumoͤl, oder fri⸗ ſche ungeſalzene Butter iſt eine gute Brandſalbe.

Die Brandſchaͤden belegt man auch oͤfters mit auf

einem Reibeiſen geriebenen Kartüffein, Mohrruͤben, bis die Hitze herausgezogen iſt. Oder mam be⸗ ſtreicht eine Bauſche mit einer aus gleichen Thei⸗ len Kalkwaſſer und Baumoͤl oder Leinoͤl durchs 3 ſammenruͤhren bereiteten Salbe, legt ſie auf und wechſelt ſie Anfangs alle 4 Stunden, nachher ſel⸗ tener. Branntwein, Seifenſpiritus und alle reihem de Mittel muͤſſen bey Brandſchaͤeen vermieder werden. 4

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2 994. 1. Feofßfbe. 1 Man ſchmelzt uͤber gelindem Kohl nfeuer 2 Loth Hammeltalg, 1 Loth gelb Wachs, 1 Quenr⸗ chen Harz, 2 Quentchen Terpentin und 1 Quent⸗ chen Baumoͤl zuſammen.. Friſche Froſtſchaͤden heilt man durchs Auflegen des Schnees oder mit kalten Waſſer befenchteter Tuͤcher und nachheriges Einreiben des Steinoͤls, oder auch wohl des Seifenſpiritus mit gleichem

Theil Terpentinoͤl vermiſcht. mng 4 4** 1p * ieln 2 ,9 40 2196 1