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freilich zu bemerken bleibt, daß der bedeutendſte Kopfreichthum— wie wohl gewöhn⸗ lich— bei den kleineren Leuten(Leinweber ec.) zu finden iſt. b. Ein Bild der Vertheilung des Grundbeſitzes unter die einzelnen Beſitzgruppen
giebt nachſtehende kurze Zuſammenſtellung: Laufende Nummer. Durchſchnittsgröße in Hectar. Zahl der Beſitzer. Größe des Areals in Hectar.
1. 0,05— 1 4 1,53 2. 1— 2 4 5,60 3. 2— 5 8 21,80 4. 5 10 4 30,26 5. 10— 20 13 184,56 6. 20 und darüber 2 44,81
Dazu kommen weiter noch: 1. die Standesherrſchaft Schlitz mit 36,13 Hectar Acker und Wieſen,
2. die Pfarrei„ 7,78„ desgl. 3. die Schule„ 4,84„ desgl. 4. die Gemeinde„14,04„ desgl.
der Reſt von circa 5 bis 6 Hectar findet ſich im Beſitze von Ausmärkern, ein Um⸗ ſtand der jedoch dadurch wiederum compenſirt wird, daß auch einheimiſche, namentlich größere Grundbeſitzer Parcellenantheile in den angrenzenden(fremden) Gemarkungen inne haben.
Weſentliche Aenderungen in der Beſitzvertheilung haben ſeit längeren Jahren nicht ſtattgefunden.
c. Die Beſitzvertheilung kann wohl nach den oben gegebenen Daten als eine günſtige bezeichnet werden.
d. Allmendland iſt in der Gemarkung nicht vorhanden; dagegen wird die Nutz⸗ nießung des geringen Gemeindebeſitzes(1,04 Hectar) an die Gemeindebedienſteten als Theillöhnung vergeben.
Frage III.
a. Welches ſind die durchſchnittlichen Preiſe für die einzelnen Boden⸗ qualitäten der verſchiedenen Culturländereien(Acker, Wieſe, Weide, Wein⸗ berg ꝛc.), erſcheinen dieſe Preiſe beſonders hoch oder beſonders niedrig und auf welche Urſachen ſind die bezüglichen Erſcheinungen zurückzuführen?
b. Welche Aenderungen in den Preiſen haben ſich in den letzten 5 Jahren vollzogen?
c. Pflegt ein ſtarker Umſatz in Liegenſchaften ſtattzufinden und liegt hierfür(ſ. a) ein berechtigtes Bedürfniß vor?
a. Die verſchiedenen Bodenqualitäten von Acker und Wieſen laſſen ſich in 4
Gruppen zuſammenfaſſen, von denen die einzelnen Gruppen z. Z. mit nachſtehenden Durchſchnittspreiſen bezahlt werden:


