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I. Beſitzſtand⸗Nachweis, beſtehend aus den Nachweiſen über den Werth von Grund und Boden mit Obſtbäumen, Gebäude⸗ capital, Inventarcapital und umlaufendes Betriebscapital.
Das Verhältniß der einzelnen Betriebscapitalien zum Grundcapital ſtellt ſich wie folgt:
Größeres Gut.
Das Gebäudecapital beträgt.... 86% vom Grundeapital.
Das Inventarcapital(todt und lebend) beträgt... 22„„ 3
Das umlaufende Betriebscapital beträgt...... 4„„ 8 Mittleres Gut.
Das Gebäudecapital beträgt.......... 60„„ 7
Das Inventarcapital(todt und lebend) beträgt... 18„„ 2
Das umlaufende Betriebscapital beträgt...... 3„„„ Kleineres Gut.
Das Gebäudecapital betrdgt.......... 63„„„
Das Inventarcapital(todt und lebend) beträgt... 20„„„
Das umlaufende Betriebscapital beträgt.... 6„„
Die Höhe des Gebäudecapitals erſcheint als eine unverhältnißmäßige überhaupt, iſt jedoch hier wie in anderen Orten des Kreiſes die übliche.
II. Natural⸗Rechnung, beſtehend aus den Nachweiſen über Natural⸗Ertrag und Natural⸗Bedarf nebſt Schlußfolgerungen.
Bezüglich des Naturalertrags von Aecker und Wieſen iſt zu bemerken, daß der⸗ ſelbe ein geringer iſt und auch nur ſein kann, wenn man die geringe Fruchtbarkeit der Gemarkung an ſich in Verbindung bringt mit einer quantitativ und qualitativ ungenügenden Düngung. Die officielle Statiſtik dürfte wahrſcheinlich zu hohe Körner⸗ erträge angeben, ſie hat mit Sicherheit zu hohe Erträge in Heu und Stroh angeführt. Es wiederholt ſich dieſelbe Erſcheinung in den Schätzungen der Beſitzer und bedurfte es wiederholter eingehender Unterſuchungen mit Waage und Stift, um zu richtigeren Reſultaten zu kommen. Selbſttäuſchung und die allgemeine menſchliche Gewohnheit, die Dinge mehr nach der Licht⸗, als nach der Kehrſeite zu beurtheilen, laſſen es ins⸗ beſondere dem kleinen Landwirth, an den die Beantwortung ſolcher Fragen, wie das Rechnen überhaupt, ſelten herantritt, ſchwer fallen, richtige Durchſchnittszahlen zu treffen.
Die Erträge der Viehhaltung ſind außerordentlich geringe, wo ſich dieſelben, wie bei dem mittleren Beiſpiel, Anl. II, zu einer mäßigen Höhe erheben, iſt der günſtige Einfluß auf die Rechnung ſofort in die Augen ſpringend. Daß die Erträge der Vieh⸗ haltung überhaupt ſo geringe ſind, erklärt ſich wie folgt: 1) Iſt der Ertrag der Wieſen qualitativ noch niedriger als quantitativ. 2) Der Kleebau unbedeutend, weil die Kleefähigkeit des Bodens ohne Zufuhr von Kalk ſchwer zu erhöhen, hierfür Geld und theilweiſe auch Spannvieh mangelt. 3) Erſatz durch Futterpflanzen, die für Sand⸗ boden ſich eignen, ſowie Anbau von Lupinen findet nicht ſtatt. 4) Anbau von Hülſen⸗
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