bei den Beſitzern von 2— 5 Hectar wie 6: 1 „„„„ 5— 10 2„ 6,9 21 „„„„ 10 und mehr„„ 15. 1
Der größte Grundbeſitzer, der Univerſitätsfonds Mainz, mit 87,6 Hectar hat keine Weinberge, dieſe abgerechnet, iſt das Verhältniß bei der Klaſſe von 10 und mehr Hectar Beſitz wie 8,9: 1.
Zu b. Obgleich die Frage VIII genaueren Aufſchluß über dieſen Punkt gibt, ſo ſei doch hier, da die Frage einmal geſtellt iſt, das Allgemeine darüber erwähnt. Von den 199 in Betracht kommenden Grundbeſitzern haben:
A 0,5— 1 Hectar 59 Beſitzer mit im Ganzen 42,84 Hectar
B 1 2 46 7„„ 66,09 1
C 2 5 11 59 1 1/, 2 189,96 1
D 5— 10 1 23 11 1) 1 160,07 1
E 10 und mehr„ 12„„„„ 238,68„ 199 Beſitzer 697,64 Hectar
Der größte Grundbeſitzer iſt, wie ſchon erwähnt, der Univerſitätsfonds in Mainz, mit 87,6 Hectar, die von 9 zu 9 Jahren zum Theil in kleineren Stämmchen à 1 Hectar zum Theil in kleineren Parcellen verpachtet werden. Bei dem ſehr getheilten Grundbeſitz, beſonders auch in Anbetracht deſſen, daß von den Kategorien A und B, 0,5— 1 und 1— 2 Hectar Beſitz, 56 Familien Landwirthſchaft allein betreiben (ſ. VIID und Geſpann auf ihre Wirthſchaften halten, iſt es natürlich, daß Pacht⸗ felder geſucht ſind und oft auch unverhältnißmäßig hoch bezahlt werden.
Der Beſitz des Univerſitätsfonds war bis zum Jahr 1829 noch 62,5 Hectar größer und ſoll damals, wie mir von dem Großh. Bürgermeiſter von Zornheim geſagt wurde, der Gemeinde zu 45,000 fl. angeboten worden ſein. Leider konnte ſich der damalige Gemeindevorſtand zu dieſem Ankauf nicht entſchließen und der Fonds verſteigerte nur die oben genannten 62,5 Hectar, und zwar die geringſten Felder zu 15000 fl.—
Es iſt im Intereſſe der Gemeinde ſehr zu beklagen, daß die damalige Gemeinde⸗ verwaltung ſo kurzſichtig war und nicht mit beiden Händen zugegriffen hat, oder durch das Kreisamt mit Gewalt dazu gedrängt wurde. Heute hat der Reſt dieſes Beſitzes einen mittleren Werth von 300,000 M., da die Grundſtücke faſt durchgängig in den guten und beſten Gewannen liegen. In todter Hand iſt außerdem das Pfarrgut mit 9,1 Hectar, wovon 8,4 Hectar Ackerland, das theilweiſe verpachtet, theilweiſe von dem Inhaber der Stelle ſelbſt bewirthſchaftet wird. Weiter hat die Gemeinde 10,5 Hectar Ackerland, die in 93 Allmendlooſen an die Ortsbürger gegen eine jährliche Abgabe von 2,29 M. per Loos vertheilt ſind, 2 Hectar hat der Gemeindebullenhalter davon im Genuß.
Zu c. Wie aus dem Vorhergeſagten hervorgeht, iſt Großgrundbeſitz überhaupt nicht da, der bedeutendſte Beſitz in Privathänden iſt 16,6 Hectar und der ganz kleine Beſitz iſt weitaus vorherrſchend. Die Vertheilung kann in Folge deſſen als eine


