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eine ſehr ausgedehnte iſt. Dieſelbe iſt hier um ſo verderbenbringender, als die Land⸗ wirthe ihre Einnahmen faſt ausſchließlich aus dem Viehſtand entnehmen, daß ſie aber in dem Falle, in welchem das Vieh nicht ihr Eigenthum iſt, faſt auf jede Einnahme hieraus verzichten.
Frage VII.
a. Wie ſtehen im Allgemeinen die Arbeits⸗ und Geſindelöhne in der Gemeinde, genügt die ortsanſäſſige Bevölkerung zur Beſtreitung der landwirthſchaftlichen Arbeiten oder ſind fremde Arbeiter nöthig und woher kommen letztere?
b. Iſt für die landwirthſchaftliche Bevölkerung Gelegenheit zum Nebenverdienſt vorhanden, event. haben dieſe Nebenverdienſte(Arbeiten im Wald, Hausinduſtrie, Fabrikbetriebe, Fuhrweſen ꝛc.) eine beſondere Bedeutung für den Wohlſtand der Landwirthſchaft treibenden Bevölkerung und der Gemeinde im Allgemeinen?
c. Gibt es Landwirthe in der Gemeinde, die mit Rückſicht auf den Umfang und die Rentabilität ihres landwirthſchaftlichen Betriebes an ſich auf Nebenverdienſt und Tagelöhnerarbeit angewieſen wären, ſolche Arbeiten aber aus Standesvorurtheil, Trägheit ꝛc. nicht ausführen?
a. Es iſt allgemein üblich, daß die Tagelöhner die Koſt erhalten, außerdem pro Tag: der Mann 60 Pf. bis 1 Mk., die Frau 50„„ 80 Pf. An Geſinde werden bezahlt: für einen Knecht jährlich 120 bis 150 Mk., „ eine Magd„ 80„ 120„ und berechnet man ſich die Koſt für den Knecht auf ca. 150 Mk., für die Magd auf ca. 120 Mk.
Die ortsanſäſſige Bevölkerung genügt zur Zeit gerade zur Beſtreitung der land⸗ wirthſchaftlichen Arbeiten. Fremde Arbeiter kommen nur ausnahmsweiſe nach Burk⸗ hards, wie auch die einheimiſchen Arbeiter nur ſelten außerhalb Arbeit ſuchen.
b. Abgeſehen von dem nicht bedeutenden Arbeitsverdienſt für Holzarbeiten während des Winters hat die landwirthſchaftliche Bevölkerung Burkhards ſo gut wie keine Gelegenheit zum Nebenerwerb.
c. Solche Landwirthe gibt es in Burkhards nicht; im Gegentheil wird jede Gelegenheit etwas verdienen zu können mit Freude begrüßt und voll ausgenützt.
Als eine Verſchwendung der menſchlichen Arbeitskräfte iſt es zu bezeichnen, daß jeder einzelne Viehbeſitzer ſein Vieh einzeln auf die Weide treibt. Wenn dieſe Ver⸗


