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folgende: 1. Kartoffeln und Dickwurz, 2. Weizen, 3. Gerſte, 4. Klee ꝛc., 5. Korn, 6. Hafer.
d. Der landw. Betrieb iſt im Allgemeinen kein rationeller zu nennen, wenn auch einzelne Beſitzer ſich auszeichnen und relativ recht blühende Wirthſchaften beſitzen.
Die Grundſtücke ſind zwar größtentheils durch Feldwege direct zugänglich, ſo daß ein eigentlicher Flurzwang nicht ſtattfindet; allein die Parcellirung derſelben iſt doch ſo groß(pro Hectar circa 12 Parcellen), daß eine zweckmäßige Bearbeitung und Be⸗ nutzung äußerſt erſchwert iſt. Weiter iſt für eine höhere Kultur des Bodens der undurchläſſige Boden und die in Folge deſſen herrſchende Näſſe ſehr hinderlich. Auch für die deshalb nothwendige Entwäſſerung bietet die Parcellirung große Schwierigkeiten. Der Futterbau iſt zwar durch den Reichthum an Wieſen ſehr weſentlich er⸗ gänzt; dennoch könnte derſelbe im Intereſſe der geſammten Wirthſchaft und insbe⸗ ſondere auch des Bodenzuſtandes zweckmäßig noch weſentlich erweitert werden. Der Getreidebau iſt gegenüber dem Futter⸗ und Hackfruchtbau zu ſtark und es kommt nicht ſelten vor, daß drei oder gar vier Jahre hintereinander Getreide gepflanzt wird.— Dazu kommt noch, daß ſehr viele Landwirthe ihr Heu von den Wieſen zur Hälfte oder gar zum noch größeren Theil verkaufen.— Der Viehſtand iſt in Folge dieſer Wirthſchaftsmethode in den meiſten Wirthſchaften ein zu geringer und es kommen an Rindvieh pro Hectar Acker und Wieſe im Durchſchnitt kaum 0,4 Stück Großvieh von 1000 Pfund lebend Gewicht, während mit Hülfe des günſtigen Wieſen⸗ verhältniſſes bei rationeller Wirthſchaft wohl noch einmal ſo viel Vieh ausgiebig ernährt werden könnte. Der Viehſtand an ſich iſt im Allgemeinen von ziemlich guter Qualität, wenn er auch vielfach beſſer ſein könnte. Das Rindvieh iſt meiſt Simmenthaler Kreuzung, wie auch die beiden Gemeindefaſſel, welche letztere um einen vermehrt werden müßten, da zur Zeit auf circa 120 Stück ſprungfähiges Vieh ein Faſſel kommt.— Auffallend gering iſt in einer großen Anzahl von Wirthſchaften die Milchproduction, die häufig ſogar noch hinter einer ſonſt ſchon als ſehr niedrig angeſehenen Production zurückbleibt.— Ebenſo liegt das Molkereiweſen im Allgemeinen noch gänzlich darnieder und wird demſelben nur in ſehr wenig Wirth⸗ ſchaften einige Aufmerkſamkeit geſchenkt; neuere Methoden ſind nirgends in Anwendung. Der Viehhandel iſt im Allgemeinen nicht bedeutend und wird das Vieh faſt ſämmtlich ſelbſt aufgezogen.
Eine größere Bedeutung als der Rindviehhaltung wird im Allgemeinen der Schweinehaltung gegeben. Die Gemeinde hält einen Gemeinde⸗Eber engliſcher Raſſe und der größte Theil der Schweine iſt engliſcher Kreuzung. Man züchtet und mäſtet mit Hülfe der Milchabfälle, des Getreides und der Kartoffeln ꝛc. und gewinnt damit ein relativ recht günſtiges Reſultat.
Künſtliche Düngemittel werden ſo gut wie gar nicht verwendet, obwohl nach Mittheilung älterer eingeſeſſener Landwirthe die Körnerernten vielfach mehr oder weniger zurückgehen und eine Zufuhr von Phosphorſäure, Kali und auch Stickſtoff ſehr am Platze ſein dürfte. Der Ertrag der Wieſen iſt durch fleißige Compoſtdüngung


