Ausgabe 
28.7.1850
 
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Todte, die meisten vielmehr nur leicht verwundet. Es empfunden. Die Trauer um ihn ist tief und allge⸗

wurden sieben Däuen und ein schwedischer Spion ge⸗ mein. Nie ist de fangen. Heute erwartet man eine Schlacht. trauert worden.

r Tod eines Fürsten aufrichtiger be⸗ Auf Uebermorgen ist eine großartige

Schleswig, 25. Juli, 12 Uhr Mittags. Ein Leichenfeier veranstaltet, um dem öffentlichen Schmerz furchtbarer Kampf wüthet augenblicklich auf dem Schlacht- über den Verlust, den die Stadt und die demokratische felde, besonders auf dem linken Flügel. Von 2 ½ Uhr Partei in dem Tod dieses ehrenfesten Mannes erlitten Morgens an hörte man heftige Kanonade. Die Dä⸗ hat, Raum zu geben.

nen haben starke Verluste erlitten, besonders bei dem

Hanau, 24. Juli. Der wegen der Lichnowsky'schen

Moor Lusbusch, wo die dänische Cavallerie sich ver⸗ Geschichte zu 20 Jahren Eisen verurtheilte Ludwig ist

rannt hatte. Die Bagage unf

eres Generalstabes ist vor einigen Tagen seiner Haft entsprungen. Die

wieder nördlich vorgerückt worden, nachdem sie hierher Nachricht der Oberpostamtszeitung und des Frankfurter

zurückgezogen war. 350 Dänen sind zu Gefangenen Journals, derselbe

gemacht. Willisen commandirt im Centrum, Tann worden, ist falsch. Stuttgart, 2

den linken, Horst den rechten Flügel.

sei in Hochstadt wieder eingefangen

4. Juli. Die Neuwahlen zur Lan⸗

Ceben sagt man, Tann habe den r echten desversammlung werden Mitte September stattfinden.

Flügel der Dänen durbrochen. Dieselben werden

noch demokratischer ausfallen, als

Riel, 22. Juli.Holger Danske, das größte die vorigen. Die Regierung hat Alles gethan, um Dampfschiff der Dänen, der von dem kleinenBonin selbst den dümmsten Schwaben die Augen zu öffnen.

verwundet und in die Flucht geschlagen worden war,

Paris, 23. Juli. Von den 25 Mitgliedern des

ist nun wieder reparirt und in See erschienen. Die permanenten Ausschusses der Nationalversammlung, sind Maschine und der Schornstein des in die Luft ge⸗ bis jetzt 22 gewählt. Es befinden sich unter denselben spreugtenvon der Tann sind unversehrt geblieben nur wenige Anhänger des Präsidenten Napoleon, die und geborgen worden. Gervinus hat für Schleswig⸗ große Mehrzahl besteht aus Mitgliedern der Opposition. Holstein 1000 fl. gezeichnet.(Und wenn er 100,000 fl. Auch General Lamoriciere befindet sich daruter. Die

gezeichnet hätte, er wird die Schuld, aus Eitelkeit, bonapartistischen J Angst, Sevilität und Feigheit sein hübsches Scherflein! London, 22.

ournale sind wüthend. Juli.[Wichtige Nachricht.]

zum Verderben Deutschlands und Schleswig⸗Holsteins Der Präsident der vereinigten Staaten Zacharias Tayler,

beigetragen zu haben, nicht abwaschen.)

ist am 8. Juli an der Cholera gestorben. Der Vice⸗

Kiel, 25. Juli. Seit Stunden hört man präsident Phillimore wurde darauf als Präfident ver⸗ eine anhaltende Kaucnade von Eckernförde her. eidigt. Das Cabinet ist abgetreten. Hiernach scheint Hanau, 26. Juli. Der unerwartete, verhängniß⸗ es, daß Phillimore der demokratischen Partei angehört.

volle Tod unseres demokratischen Bürgermeisters Rühl Diese plötzliche Erhebung eines Demokraten auf den

wird von den tapfern Bürgern dieser Stadt als ein Präsidentenstuhl der Vereinigten Staaten wäre für unersetzlicher Verlust, als eine öffentliche Kalamität] Amerika und Europa von unberechenbarer Wichtigkeit.

Anzeigen. z Aach richt für Auswanderer

Amerika.

Concessionirte

regelmäßiger Fahrgelegenheiten zwischen Havre, New⸗York und New⸗Orleans, sowie der reg elmäßigen Postschiffe zwischen Havre und Philadelphia, unter Leitung von Herrn Washington Finlay& Comp. in Havre . 5 und Washington Finlay in Mainz.

Die Abfahrten von Havre nach New⸗Nork finden am 8., 18. und 28., und die nach Philadelphia am 18. eines jeden Monates statt.

Für den 18. August fährt dieNoémie, Capitain Holberton, von Havre nach Philadelphia, ein Paketschiff von 1000 Tonnen.

Nach New⸗Orleans werden Einschreibungen in den Frühlings⸗ und Herbstmo⸗ naten vorgenommen. Von den rheinischen Häfen aus werden die Auswanderer von zuverlässigen Conducteuren bis Havre begleitet. Nähere Auskunft ertheilen

Die General-Agentur: Washington Finlay in Mainz, oder deren Agenten Herren N A. Beaufrere in Frankfurt a. M. Carl Mayer in Worms. Verner Ramspeck jun. in Alsfeld. Flor. Pult in Fulda. Och. Wolff in Alzei. L. H. Clever in Gelnhausen. Friedr. Vogt in Bingen. Jean Gonze in Hanau. C. F. Mayer in Darmstadt.

General-Agentur

250 Aachener und Münchener Feuerversicherungs⸗ Gesellschaft.

Die obige Gesellschaft übernimmt, durch Vermittelung des Unterzeichneten, Versi⸗ cherungen auf bewegliche Gegenstände. Die Garantieen, welche die Gesellschaft darbietet, ergeben sich aus der letzten, in öffentlicher Generalversammluug abgelegten Rechuung. Neben dem Grundkapital von Millionen Gulden besteht eine Reserve von 2,489,915 fl. Die Jahreseinnahme an Prämien be⸗ trug 1,577,823 fl. An Versicherungen

waren in Kraft 843 Millionen Gulden.

Gießen, 26. Juli 1850. Joh. Balth. Holl.

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Gegen Erstattung des Kost⸗ geldes wird ein Druckerlehrling gesucht. Bei der Expedition ds. Blattes das Nähere.

Verantw. Herausgeber: A. Becker und F. O. Schenck. Verleger: C. Sartorius. 5 Druck von M. Merck in Gießen. N