Ausgabe 
21.1.1939
 
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Amlsverkündigungsblatt

oer Landkreise Gießen, Friedberg, Büdingen, Lauterbach und Klsseld

Nr. 4 Jahrgang 1939

Beilage der Oberhessische n Tageszeitung

Giosien, 21. Januar 1939

Der Mol des Landkreises Gießen

Bett.: Maul- und Klauenseuche in den Eemeinden Allen- dorf/Lda., Daubringen, Staufenberg, Vettenhansen, ViUingen, Hausen, Gonterskirchen und Lich.

Bekanntmachung.

In den Gemeinden Allendors/Lda., Daubringen, Staufen­berg, Bettenhausen, Langsdorf und Villingen ist der Ausbruch der'Maul- und Klauenseuche anitlich scstgestellt worben.

In der Gemeinde Allendors/Lda. wird der Ortsteil östlich der Nordecker Straße bis zur Londorfer Straße zum Sperr­bezirk, der übrige bebaute Ort und die Gemarkung zum Be­obachtungsgebiet erklärt.

In der Gemeinde Daubringen wird der ganze bebaute Ort zum Sperrbezirk, die Gemarkung zum Beobachtungsgebiet er­klärt.

In der Gemeinde Staufenberg werden die Hinter- und Mittelgasse zum Sperrbezirk, der übrige bebaute Ortsteil und die Gemarkung zum Beobachtungsgebiet erklärt.

In der Gemeinde Bettenhausen wird in Abänderung meiner Verfügung vom 23. November 1938 der Sperrbezirk auf den ganzen Ort ausgedehnt. , ,

In der Gemeinde Langsdorf werden die Straßen" die Licher Pforte und der Schwan zum Sperrbezirk, der übrige bebaute Ortsteil und die Gemarkung zum Beobachtungsgebiet erklärt. / In der Gemeinde Villingen wird die Pfarrgaffe zum Sperr­bezirk, der übrige bebaute Ortsteil und die Eemapkung zum Beobachtungsgebiet erklärt.

Die von dem Kreisveterinäramt und der Amtsveterinär- arzistelle Eießen getroffenen Maßnahmen werden bestätigt. Im übrigen wird auf die mehrfach veröffentlichten viehfeuchen- polizeizeilichen Bestimmungen verwiesen.

In den Gemeinden Hause», Gonterskirchen und Lich ist die Maul- und Klauenseuche erloschen. Ich hebe daher die un­geordneten Maßnahmen wieder auf.

Gießen, den 17. Januar 1939.

Der Landrat des Landkreises Gießen: Dr. Lotz.

.Vetr.: Schornsteinfegcrwcscn: hier: Neueinteilung der Kchr- bezirke im Landkreis Gießen. !

Bekanntmachung.

Durch Verfügung des Herrn Reichsstatthalters in Hessen Landesregierung hat die Kehrbezirkseinteilung im Land­kreis Gießen eine Neubildung erfahren, die am 1. Januar 1939 in Kraft getreten ist und nachstehend zur öffentlicheif Kenntnis gebracht wird:

1. Kehrbezirk Gicßen-Land (Bezirksschornsteinfegermeister Josef Wagner in Gießen), umfassend die Gemeinden Allen- darf/Lahn, Daubringen, Eroßen-Lindcn. Heuchelheim, Klein- Linden, Leihgestern. Lollar, Mainzlar, Ruttershausen, Staufenberg und Wiefeck.

2. Kehrbestrk Griinbcrg (Bezirksschornsteinfegermcister Fried­rich Wagner in Erünberg), uipfassend die Gemeinden: Allendorf/Lda., Allertshausen, Alten-Buseck, Beltershain, Bersrod, Beuern, Burkhardsfelden, Climbach, Ettings­hausen, Geilshausen, Göbelnrod, Eroßen-Buseck, Erünberg, Harbach, Kesselbach, Lauter, Lindenstmth, Londorf. Lumda, Odcnhausen. Oppenrod, Queckborn, Neinhardshain. Reis­kirchen, Rödgen, Rüddingshaufen, Saasen, Treis^Lda., Trohe und Winnerod.

2. Kehrbezirk Lich (Bezirksschornsteinfeqermeister Wilhelm Staubach in Lich), umfassend die Gemeinden Albach, Anne­rod, Bellershain, Bettenhausen, Birklar, Dorf-Güll, Eber­stadt, Enrbenteich. Erüningen, Hattenrod, Hausen. Holz­heim. Hungen, Inheiden, Lang-Eöns, Langsdorf,, Lich, Mufchenheim. Obbornhofen, Ober-Hörgern, Steinbach, Utvhe und Watzenborn-Steinberg.

4. Kehrbezirk Lanbach (Beürksschornsteinfegermeister Ludwig Wolter in Laubach), umfassend die Eemeinden Freienseen, Gonterskirchen, Klein-Eichen, Langd, Lardenbach. Laubach, Münster. Nieder-Bessingen, Nonnenroth. Ober-Vessingen, Rabertshausen, Rodhcim n. d. Horloff, Röthges, Rupperts­burg, Stangenrod, Steinheim. Stockhansen,- Trais-Horloff, Villingen, Weickartshain. Weitershain und Metterfeld, sowie vom Landkreis Alsfeld die Gemeinden Altenhain, Babenhaufen II, Flensungen, Kroß-Eichen. Helpershain, Höckersdorf, Ilsdorf, Ilsdorf (Solmsl. Köddinaen, Lehn­helm, Ober-Seibertenrod, Schmitten. Sellnrod, Stumperten­rod, Unter-Seibertenrod und Wohnfeld.

Als Aufsichtsbehörde im Sinne der Schornsteinfeger­ordnung ist für s ä in t l i ch e vorangesührten Eemeinden meine Dienststelle bestimmt worden. Dies gilt für die Ge­meinden Klein-Linden und Wiefeck des Kehrbezirks Eießcn- Land auch nach deren mit Wirkung vom 1. April 1939 erfolgen­den Eingliederung in die Stadt und den Stadtkreis Gießen.

Eießen, den 16. Januar 1939.

Der Landrat des Landkreises Gießen: Dr. Latz.

Vetr.: Vsmbcnabwnrsübungen und Scharsschicßen auf dem Schießplatz des Flicgerhorftes Eicßcn zu Alten-Vufcck.

Bekanntmachung.

Es wird wiederholt darauf aufmerksam gemacht, daß die Fliegerhorstkommandantur Eießen auf dem Flicger-Ucbungs- und -Schießplatz A l t e n - V u f e ck laufend Bombenabwurfs Übungen und Scharfschießen aus der Luft ausführt.

Das gefährdete Gelände ist durch Sperrtafeln abgefperrt. Unbefugtes Betreten des Eeländes an den Uebungsiagen Mon­tag, Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Freitag einer jeden Woche ist wegen Lebensgefahr verboten.

Der Beginn des Schießens bzw. des Bombenabwerfens wird eine Stunde vorher durch Hochziehen von Signalbällen angezcigt.

Eießen, den 17. Januar 1939.

Der Landrat des Landkrcifcs Gießen: Dr. Lotz.

Der Landrat des Landkreises Alsfeld

Bekanntmachung.

Vetr.: Schornstcinfegerwefen: hier: Neueintcilung der Kchr- bezirke in dem Landkreis Alsfeld.

Durch die Auflösung des Kreises Schotten und die Neu­gestaltung der Landkreise Alsfeld, Büdingen, Eießen und Lauter­bach durch das Gesetz über die Auflösung der Kreise Bensheim, Schotten und Oppenheim vom 7. April 1938 (Hess. Reg.-Vl. S. 37) ist eine Neueinteilung der Schornsteinfegerkehrbezirke in diesen Kreisen notwendig geworden. Zu diesem Zweck und, um soweit möglich einen Ausgleich unter den Kehrbezirken herbeizuführen, hat der Reichsstatthalter in Hessen Landes­regierung auf Grund der §§ 1 und 5 der Verordnung über das Schornsteinfegerwesen vom 28. Juli 1937 (RGBl. I S. 831) mit Wirkung vom 1. Januar 1939 die Kehrbezirke wie folgt neu eingeteilt:

1. Der Kehrbezirk Alsfeld umfaßt die Stadt Alsfeld und fol­gende Eemeinden: Altenburg, Angenrod, Bieben, Braucr- fchwend, Eifa, Elbenrod, Eudorf, Eulersdorf. Fischbach, Grebenau. Heidelbach, Herpersdorf, Hopsgarten, Leusel, Liederbach, Münch-Leusel, Nieder-Vreidenbach, Ober-Vrei- denbach, Ober-Sorg, Nainrod, Reibertenrod, Neimenrod, Renzendorf, Romrod, Ruhlkirchen. Schwabenrod, Seibels­dorf, Schwarz, Starndorf, Strebcndors, Udenhausen, Unter- Sorg, Vadenrod, Vockenrod, Wallersdorf.

2. Der Kehrbezirk Homberg a. d. O. (Bezirksschornsteinfeger- meistcr Heinrich Kaub in Homberg a. d. O.) umfaßt die Gemeinden: Appenrod, Arnshain, Atzenhain, Bernsburg, Bernsfeld, Billertshausen, Bleidenrod, Biißfeld, Bnrg- Gemünden, Dannenrod, Deckenhoch, Ehringshausen, Elpen­rod, Erbenhausen, Ermenrod, Gleimenhain, Gontershausen, Graß-Felda, Hanrhausen, Hainbach, Heimertshausen, Höingen. Homberg, Kestrich, Kirschgarten, Kirtorf, Lehr- bach. Maulbach, Merlau. Nicder-Ecmünden, Nieder- DHeiben, Nieder-Ohmen, Ober-Klccn, Ober-Ofleiden, Ober- Ohmen, Ohmes, Otterbach, Rülfenrod, Nupnertenrob, Scha­denbach, Wahlen Wettsaasen, Windhansen, Zeilbach und Zell.

3. Die Gemeinden: Altenhain, Bobenhansen II, Flensungen, Groß-Eichen. Helpershain. Höckersdorf. Ilsdorf, Ilsdorf (Soln'sl. Köddingen, Lchnheim, Ober-Seibertenrod, Schmit­ten. Sellnrod, Stumpertenrod und Wohnfeld werben dem Kcbrbezirk Laubach im Landkreis Gießen zugeteilt. Als Ausstchtsbehörbe über diese Gemeinden wird gemäß Nr. 2 Abs. 3 der Anssiihrnngsanweisnna zur Verordnuna über das Schornsteinfegcrwesen vom 27. Juli 1937 (RGVl. I S. 8411) der Landrat des Landkreises Eießen bestimmt.

Alsfeld, den 16. Januar 1939.

Der Landrat des Landkreises Alsfeld. I. V.: Bering er.

Alsfeld, den 16. Januar 1939.

An die Bürgermeister des Kreises.

Die vorstehende Verfügung über die Neneintcilung der Kehrbezirke empfehle ich Ihrer besonderen Veachinng.

Der Landrat des Landkreises Alsseld. 2. V.: Deringer.