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Sonnabend, den 14. November 1925.
Ain 13. September ds. Is. hatte sich auf dem Hohe⸗ rodskopf eine große dörfer eingefunden. Auch Herr Kreisdirektor Böckmann von Schotten sowie ein Vertreter des Bauernbundes waren anwesend. Die Zusammenkunft hatte den Zweck, über die aus der diesjährigen Mißernte sich ergebende Not im Vogelsberg zu beraten. Allgemein war man der Ansicht, daß den Bauern geholfen werden muß. Es wurde beschlossen, bei der Regierung vorstellig zu wer⸗ den, daß die steuerlichen Lasten und Abgaben gestundet, bezw. erlassen werden, und daß weitere Notstandskredite gewährt werden sollen. Einige Tage später besichtigte auch eine Kommission aus Mitgliedern der Regierung, der Landwirtschaftskammer, des Bauernbundes und der Steuerbehörde die in Frage kommenden Orte. Das Schottener Kreisblatt vom 16. Septbr. brachte über die Tagung auf dem Hoherodskopf, wie auch über die Besich tigung der Regierung, einen ausführlichen Artitel. So schön und gut diese Entschließungen und zugesagten Hilfeleistungen ganz gewiß sind, so wird doch letzten Endes den Bauern im Vogelsberg damit nicht geholfen. Notstandskredite helfen uns nichts! Wir brauchen völ⸗ ligen Erlaß der Steuern. Wie liegen bei uns die Ver⸗ hältnisse? Das durchschnittliche Besitztum eines Land⸗ wirts bei uns beträgt 15—20 Morgen— in Worten: fünfzehn bis zwanzig Morgen— Ackerland und Wiesen eingerechnet. Dabei gibt es in den etwa 15—20 als Notstandsgebiet anerkannten Orten wohl ein Drittel Bauern, die noch weit weniger besitzen. Dabei fehlt jede Möglichkeit eines anderen Verdienstes. Die Leute sind keine Handwerker, jegliche Industrie fehlt. Der einzige Nebenverdienst besteht im Winter in der Holz⸗ hauerei. In den vier Wintermonaten, die bei uns für diese Tätigkeit in Betracht kommen, werden bestenfalls 250— 300„ verdient.
Nun wird sich mancher mit Recht fragen, wie es überhaupt möglich ist, daß der kleine Landwirt bei uns noch bestehen kan Nur weil der Vogelsberger Klein bauer von jeher sehr bescheidener und genügsan Manm gen is nle er sich bis jetzt bei erträglichen Ernten dr Nachdem aber die letzten zwei
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Delf Jahre— man muß eigentlich von drei Jahren sprechen — uns die bekannten Mißernten gebracht haben, muß ihm heute eine ganz andere Hilfe werden, als wie vor
Wir brauchen nicht nur völligen Steuererlaß hinaus, sondern Stroh, um im Winter umser Vieh durchzuhalten, sowie Saatgut und Streumittel zum Ausstellen der Aecker im Frühjahr. Es nützt uns nichts, wenn uns dies kreditiert wird, sondern das alles muß dem Bauer als unbedingt notwendige Unterstützung kostenlos überlassen werden, damit er lebensfähig blei⸗ ben kann.
Das ist natürlich leicht gesagt, wird mancher den⸗ ken. Selbstverständlich würde z. B. der oben erwähnte nöllige Steuererlaß eine Mehrbelastung tragfähigerer Schultern in der Landwirtschaft erfordern. Wir geben ruhig zu, daß auch heute der Großbauer seine Not hat. Aber unsere Notlage spürt er nicht, kann er ja auch nicht spüren. Sollte es so unbillig sein, daß wir wün⸗ schen, da Steuern in der Landwirtschaft gerecht verteilt! unt, daß im Ve
gesehen. auf Ja
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zur Staatsbeihilfe. Es wird so viel für Ar⸗
Nun
heitslose getan, dagegen sagen wir nichts, denn den Leuten muß geholfen werden. Den Winzern in Rhein hessen sind sch. hilfen gewährt worden, auch
mit Recht. Unter den Umft wärtig unsere Vogelsbergbauer n, malige ordentliche Staatsbeihilse nötig und bereer Sie allein rettet uns vor dem sicheren Ruin, w hrend Kredite uns bestimmt in den Abgrund führen. Wie soll denn ein Kleinbauer bei uns nach Jahr und Tag diese Beträge decken?
Wenn wir diesen Bericht in die „Evangelische Marte“ bringen, so ges wir von dieser neuen Bewegung, der er Polksgemeinschaft- endlich ein wirlsan den Bauernstand erhoffen. sein
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den, in denen sich g n befinden, ist eine
neue Zeita g ieht dies, weil elisch⸗sozialen Eintreten für Dasein schwer
estantismus.
In diesem Jahre hat die katholische Kirche einen Menschen, Canisius mil Namen,„heilig“ gesprochen, einen Menschen, den sie zu seinen Lebzeiten auf das Un möglichste gekränkt, gequält, gehaßt und verfolgt hat. Eifersüchtige geistliche Obere krieben den rastlos Täti⸗ gen— übrigens den ersten deutschen Jesuiten— ruhe⸗ los von einer Stätte zur anderen.
Jetzt hielt man den Augenblick für gekommen, Ca nisius als den Apostel der deutschen Gegenreformation »heilig“ zu sprechen. Prälat Carlo Salotti befaßte sich in Düsseldorf in einer Rede mit dieser Materie und brachte darin solche schamlose Angriffe gegen den Pro testantismus vor, daß sich die Evangelischen Düsseldorfs genötigt sahen, entschieden Protest gegen diesen ungeist— lichen Redner einzulegen. Eine solche Entschließung lautet:
Wir protestieren gegen die Kränkung, die der cömische Prälat der Ritenkongregation, Carlo Salotti, am 22. Mai ds. Is. gelegentlich der Heiligsprechung des Jesuiten Petrus Canisius durch seine Angriffe auf Dr. Martin Luther der evangelischen Welt, namentlich der deutschen evangelischen Bevölkerung, zugefügt hat. Wir erachten es dabei für gleichgültig, ob die Aeußerungen
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Anzahl Landwirte der Vogelsberg
[Salottis in der ursprüngl der später bericht
Banuernnot im Vogelsberg.
Wir dürfen hier umso mehr auf Befriedigung unserer be— rechtigten Wünsche und Forderungen hoffen, als die „Evangelische Volksgemeinschaft“ auf den Listen für die
ringenden Bauernstand“ gilt ja deren Arbeit!
Kreistags⸗ und Provinzialtagswahlen in Oberhessen nicht nur tüchtige Landwirte, sondern auch dem Bauern stand sehr nahestehende, bekannte Persönlichkeiten an sicherer Stelle aufgestellt hat. Helsen wir dieser
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wegung, dann helfen wir uns selbst.
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gerbsttagung des deulschen evangelijchen Kirthenaussthusses.
Unter fast vollzähliger Beteiligung seiner 36 Mitglieder trat am 4. Nov. der deutsche evangelis Kirchenausschuß in Verlin zu einer zweitägigen Sitzung zusammen. Den Vorsitz führte der Präsident des Kirchenausschusses, D. Kapler. Im Mittelpunkt des ersten Sitzungstages stand die Aussprache über die Stockholmer Weltkonferenz, auf der d ausschuß mit 65 Abgeordneten vertreten war. Die Aussprache ergab die Bil ligung der Haltung der Delegation, insbesondere auch in der Behandlung der Kriegsschuldfrage. lebhaftem Interesse wurde zur Kenntnis genommen, daß in der deutschen politischen Presse aller Parteien und Richlungen seit langem kein Ereig⸗ nis auf kirchenpolitischem Gebiet auch nur entsernt so allseitige Beachtung fand.
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der Evange
am 2. Juni 19
(Vorläufiger Bericht.)
Die Tagung im Saale 0 wurde eröffnet durch Pfarrer Andacht über 2—9.
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Hindenburg dda mit einer ch begrüßte Lic.
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Naunin⸗Wanne alle Erschienenen und übernahm den Vorsitz. Als erster Redner stellte Pfarrer s idner⸗ Oberlais die Ausdehnung der ganzen Bewegung im
imungs- und E die verhindert waren, Tagung zu besuchen. arnach beleuchtete er die Größe der ultramontanen Macht und gab für Hessen eine zahl überzeugender Beispiele, wie der Fall Schrohe,
Reich dar, verlas eine Anzahl Zust solcher, 7
wunschschreiben
Verkauf des Schlosses Ilben an den Benedi orden, die Besetzung dreier Schulratsstellen in S burg mit Zentrumsmännern u. a. i.
Konkordat(luft er die Vormacht des mus. Gleichzeitig zeigte er an den Bei wie die bestehenden Parteien die er
nicht zu schützen wissen. Aus di
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de forder
der Redner die Evangelische Volksgemeinschaft und widerlegt die Behauptung, daß Religion mit Politik nichts zu tun he Beides beschäftigt sich mit dem Le
ben um uns. Bürgermei Thema:„Warum mußte die Er schaft gegründet werden?“ 8 mehr Staatskirche, daher mer und nicht Ambos sei delte Pfarrer 5 zeigt, wie auch f Abneigung dagegen, sich politis sei das nötiger denn je. Sich nach ten Jahre nicht politisch betäti gelischen: Gott versuche
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delte die Frage der Gewi g der auch gegen Ultramontanismus und
kämpfen wolle. gelische Partei mit den soziale Frage. A Aussprache, in Pfarrer Meyer⸗Steinbach, ein Pfarrer aus
rte klare Eins 0 ielen: ö gann eine lebhafte (⸗Wirberg, Pfarrer st a. M., Pfarrer
Veller⸗Bretzenheim, Generalsekre t⸗Gießen, Stu⸗ dienassessor Kurz⸗Gießen, Professor Nieman: elsen⸗ kirchen, Friseurmeister M Steinheim, Bergmann Jakobi⸗Gelsenkirchen u. a. das zort nahmen. Man schritt dann zur W ö Zu Vorsitzenden wurden gewählt chen und
Bürgermeister N
immer rm ge
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„aber noch verletzenden
ungeheuer!
das evangelische fallen sind. sache gegeni zu reden, die Völker aufei vergebl r ein Aus heiligste ndungen von et schen in so grober und gewissenl und dadurch den konfessionellen Riß in den hinreichend zerklüfteten deutschen Volk auf das bedenk lichste zu erweitern. Wir sind der Ansicht, daß der der Heiligsprechung des„Ketzerhammers“ Canisius, die an sich schon eine Kränkung der evangelischen Bepölke rung darstellt, auch ohne jene Angriffe auf Luther hätte vor sich gehen können. Wir verwehren der katholischen Kirche nicht, ihre Ideen in der Welt zu v rbreiten, ver— langen aber, daß dies unter weitgehendster Schonung der gleichberechtigten Andersgläubiger geschieht. Wir
Wir
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oser Weise
schon an sich
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legen besonderen Wert darauf, durch diese chließung den Willen zum Ausdruck zu bringen, uns künftig gleiche oder ähnliche Uebergriffe, gleichgültig, wo sie geschehen und von wem sie ausgehen, unter keinen Umständen mehr bieten zu lassen. In dem klaren Bewußtsein, wie
sehr der ganzen Welt, und namentlich dem Volke der Friede nottut, erstreben wir mit allen M teln die Erhaltung des konfessionellen Friedens. die
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Staates. Auch der einzelne
Nr. 2
Pfarrer Weidner⸗Oberlais übertragen. Zum Schlusse wurde einstimmig folgende Entschließung gefaßt: Bei der am 2. Juni 1925 in Gießen stattgefundenen Reichs⸗ tagung der Evangelischen Vollsgemeinschaft wurde als lüfgabe erkannt, die evangelische Weltanschauung in iner besonderen politischen Partei zu vertreten und die christliche Nächstenliebe als Grundsatz sozialer Betäti⸗ gung im politischen Leben zu beweisen. Wir halten
dabei ein Zusammengehen mit allen ähnlichen Be—
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wegungen im Reiche, besonders den christlich⸗sozialen Gesinnungsgemeinschaften im Ravensberger Land für notwendig.—
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Aus unserer Bewegung. 5 In den Kreisen Schoten, Lauterbach, Gießen und Friedberg fanden in den letzten Tagen und zum Teil recht stark besuchte Versammlungen der Evangelischen Volksgemeinschaft statt. In allen diesen Versamm— lungen zeigte sich großes Interesse und großes Verständ nis für die neue Bewegung. Wir kommen darauf zurück. Lichenrod(Kr. Gelnhausen). Hier fand kürzlich ein Vortrag der„Evangelischen Volksgemeinschaft“ statt. Der Redner, Herr Pfarrer Weidner-Oberlais, sprach in einer überaus stark besuchten Versammlung über das Thema:„Warum müssen sich die Evangelischen zusammenschließen?“ Das, was jeder treue und gewis— senhafte Christ schon lange empfindet, brachte er zum
Ausdruck. Jede einzelne Berufsklasse soll sich von einem höheren Geiste, vom Geist des Christentums, führen las⸗
sen und nicht in erster Linie nur an ihre eigene Wohl⸗ fahrt denken. Alle Parteien sollen sich allmählich wie— der die Hände reichen zum gemeinsamen Aufbau des Christ soll sich in dieser Zeit der Not wie kein anderer für das Schicksal seines Volkes und das Wohl aller Volksgenossen verantwortlich füh⸗ ie Evangelische Volksgemeinschaft erstrebt auf rund des Christentums die Sammlung aller Volkskreise und Berufe zum Aufbau der Volkswirtschaft. Sie wendet ihre Fürsorge besonders dem durch die In⸗ flation schwer geschädigten Mittelstand und dem um sein Dasein schwer ringenden Bauernstand zu und will allen schaffenden Ständen in Stadt und Land und mit gleicher Freudigkeit dienen. Die Evangelische Volksgemeinschaft
kämpft gegen alle unchristlichen und undeutschen Ein⸗
richtungen und erblickt die vornehmste Hilfe für die chäden unseres Volkslebens in der Verringerung der, Kluft zwischen reich und arm. Mögen diese Gedanken
e in hiesiger Gemeinde, so überall günstigen Boden finden nit sie zur Wirklichkeit, d. h. zu Volksglück und vohlfahrt ausreifen können.
—*
darauf aufmerksam, daß mit unserer Ober⸗Lais eine unentgeltliche für Kriegsbeschädigte und
Aus Nah und Fern. Büdingen. D
as Kreisamt Büdingen hat mit den Metzgern und Bäckern Verhandlun und Brotpreiss geführt. Die Bäckermeister haben sich bereit er⸗
den reis für 4 Pfund gemischtes Brot(hergestell-aus Weizen- und ½ Roggenmehl) in derselben Qualität wie bis⸗ von 75 auf 70 herabzusetzen. Auch die Metzgermeister
in Büdingen haben beschlossen, den Preis pro Pfund Schweine⸗ fleisch von 1,50 f auf 1,40 4 herabzusetzen, nachdem die Metz⸗ germeister von Nidda bereits in der vergangenen Woche ent⸗ sprechend dem Preisrück Schweine auf dem Markt in Frankfurt am letzten Montag s Tagen das Schweinefleisch zum Preise von 1,40 f pro Pfund verkauft haben.
Schotten. Ein listiger Fuchs hat einen Jäger betrügen wol⸗
len. Der Fuchs war in die Falle gegangen und der Jäger schoß ihn tot und nahm ihn im Rucksack mit heim und legte ihn in die Scheune. Da erwachte der scheintote Meister Reinecke und
lief davon. Da der Weg ins Freie versperrt war, konnte er sich nur im Heu verkriechen, wo er aber von den Hunden aufge⸗ spürt wurde. Der Vorfall, der sich im nahen Rainrod ereignete, hatte fast die ganze Gemeinde auf die Beine gebracht.
aber einzig und allein auf der Grundlage der Gleich⸗
berechtigung der beiden christlichen Konsessionen mög⸗ lich ist. Solange die Vertreter Roms fortfahren, an dieser Grundlage zu rütteln, wird sich das evangelische Volk dagegen wehren in dem Gefühl, daß auch der Ruhigste nicht in Frieden leben kann, wenn es dem bösen Nachbar nicht gefä Das evangelische Volk Deutschlands will den konfessionellen Kampf nicht; aber wenn Rom nicht bald daran denkt, sich Zurückhaltung und Mäßigung aufzuerlegen, muß die konfessionelle Auseinandersetzung zwischen uns und Rom Formen an⸗ nehmen, die wir selbst aufs tiefste bedauern würden.“
Di iche
e„Evangelische Warte“ wird solche und ähnl Angriffe besonders vermerken!———
* Gütlich und gütig. Es wird angefragt: Wann wird da⸗ Wort„gütlich“ und wann das Wort gütig“ angewandt? Hier⸗ auf ist folgendes zu antworten: Gütlich nennt man eine Ge fälligkeit, wenn in derselben Sache gleichzeitig eine Gegenfällig⸗ leit gewährt, also ein gegenseitiges Entgegenkommen verab⸗ redet wird; gütig heißt eine(selbstlose) Gefälligkeit, bei der man nicht(oder doch nicht gleich) eine Gegenfälligkeit zu erwarten
hat. Wir hofsen auf eine gütliche Einigung; wir bitten um gütige Auskunft. Gütlich ist Verstandessache, gütig ist Herzens⸗ sache.


