Jahrgang 
1864
Seite
301
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Mont Saint⸗Michel. 301

der Tempel den geiſtlichen Zwecken entzogen und zum Gefängniß der Rohaliſten beſtimmt; ſelbſt ſpäter und bis in die neueſte Zeit wurden auf St. Michel viele der hervorragendſten Ultraliberalen unſchädlich gemacht. Die Anlage von Mont St. Michel zerfällt in drei für ſich abgeſonderte Theile: in die aus dem Meere emporſtei⸗

das Eiland nach der Seeſeite zu mit einem ſchützenden, noch jetzt beſtehenden Wall, welchem er den Namen La Merveille(die Wunderbare) gab. Dieſer Wall hat 230 Fuß Länge und eine mittlere Höhe von über 100 Juß; die größte Höhe der Mauer und der Thürme über dem Meeresſpiegel beträgt 200 Fuß; die Mauer

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Engongsihor zur Abtei St. Michel.

genden und den Berg gleich einem Gürtel umſchließen⸗ den Feſtungswerke, das an den flacheren Abhängen an⸗ gelegte Städtchen und die Abtei. Die Befeſtigungen in ihrer gegenwärtigen Geſtalt wurden im fünfzehnten Jahrhundert vom Abt Jolivet angelegt und beſtehen aus in Winkeln vorſpringenden Mauern und Thürmen. Schon im zwölften Jahrhundert verſah der Abt Roger

wird auf ihrer ganzen Länge durch zwanzig im mauri⸗ ſchen Styl erbaute Forts unterbrochen. Hinter dieſem Walle liegen zu ebener Erde die Stallungen, darüber das Refektorium nebſt dem Ritterſaale... das dritte Stockwerk war das eigentliche Kloſter. Um in die Stadt zu gelangen, muß man das einzige durch den Wall gebrochene Thor und die ehemalige Bürgerhauptwache