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E, Reuilleton. o⸗
Pariſer Humoresken. Nach dem Franzöſiſchen von Léon Grellepois. XXI. Der Niederträchtige, welcher die Frauen ſchlägt.
Der Herr wartet auf die Madame, die einer Ein⸗ ladung zum Diner gefolgt und allein hingegangen war. Um eilf Uhr kommt Madame mit einem Lachkrampfe nach Hauſe.
Der Herr:„Wie Du luſtig biſt heute Abend, Sylvie; es ſcheint, daß man ſich heute bei Richard ſehr unterhal⸗ ten hat.“
Madame(noch immer lachend):„Du würdeſt nie errathen, was mich ſo zum Lachen bringt.“
Der Herr:„Richard wird euch wieder ſeinen Poſſen ſeimen haben, nämlich Bier mit Goldfiſchen darin zu erviren.“
Madame: ‚Nein, ich will es Dir lieber gleich ſagen; er hat ſeiner Frau eine Ohrfeige verſeßt!...“
Der Herr:„Nicht möglich!“
Madame:„Eine ſo kräftige Ohrfeige, daß ſich Jeder ſchnell den Kopf unter die Serviette verſteckte, um nicht etwa von den Stücken ihres Kopfes getroffen zu werden. Richard wollte die Lampe rechts, weil ihn das Licht auf ſeinem linken, wehen Auge blendete; Aglaé wollte ſie links, was ihre Diamanten in ein beſſeres Licht ſtellte; beide ſetzten ſie hin und her; beim ſechsten Male pflanzte ſie endlich Aglaé, die leicht in Hitze geräth, zu Fleiß mitten in die Spinatſchüſſel auf; und darauf hin hat ihr Mann ihr die Wucht fühlen laſſen.(Lachend) Ich muß noch über das Geſicht lachen, welches Aglaé dazu machte; aber im Grunde genommen, bin ich über das Benehmen Richard's empört, denn der Mann, welcher eine Frau ſchlägt, iſt ein Niederträchtiger.“
Der Herr:„Ja, ſehr oft...“
Madame:„Was ſehr oft!... Du kannſt ſagen: immer! Der Mann, welcher eine Frau ſchlägt, iſt immer, immer ein Niederträchtiger!“
Der Herr:„Wofern ſeine Geduld nicht bis auf's Aeußerſte getrieben worden iſt.“
Madame:„Auf's Aeußerſte getrieben!... Hätteſt Du vielleicht die Verwegenheit, Richard vertheidigen zu wollen?“
Der Herr:„Nein, nein... ich ſage blos, daß es Umſtände gibt...“
Madame(trocken):„Schau, Du thäteſt beſſer, Deine eigentliche Meinung frei herauszuſagen.“
Der Herr:„Aber ich habe keine andere eigentliche Meinung.“
Madame:„Mit Deinen ‚Umſtänden' ſcheint es, als wollteſt Du es auf Dich ſelbſt beziehen.“
Der Herr(naiv):„Auf mich! oh! großer Gott! nein.“
Madame:„Warum lachſt Du, indem Du das ſagſt?“
Der Herr:„Ich lache... nun!... ich lache, eerade wie Du ſoeben lachteſt... weil ich an dieſen Poſſenreißer Richard dachte, welcher...“
Madame:„Wie, Poſſenreißer... Du nennſt ſeine Brutalität eine Poſſe, Du? Man ſieht wohl, daß alle Männer zuſammenhalten! Im Nothfalle würdeſt Du es ihm nachthun, nicht wahr? Oh! ich weiß gewiß, daß es nicht die Luſt iſt, die Dir dazu fehlt.“—
Er nerungen. 88. Bd. 1864.
Der Herr:„Was fehlt mir denn alſo dazu?“
Madame:„Der Muth! Zwar iſt es auch wahr, daß ich nicht ſo bin wie Aglaé.“
Der Herr:„Oh! nein.“
Madame:„Was! oh nein! Du machſt eine Miene dazu, als wenn Du es blos ironiſch ſagen wollteſt. Weißt Du, bei mir genügt es nicht, einfach zu beſchuldigen, man muß es auch beweiſen. Alſo, Du wagſt mir in's Geſicht zu behaupten, daß ich ſo ſtreitſüchtig bin wie Aglaé?“
Der Herr(gelaſſen):„Nein, liebe Freundin, ich wie⸗ derhole Dir, nein... obwohl Du in der That mauchmal gern ein wenig ſtichelſt...“
Madame:„Ich 1... ⸗
Der Herr(ſich widerrufend):„Angenommen, daß ich nichts geſagt habe.“
Madame(gereizt):„Nicht im Geringſten, ſprechen⸗ Sie nur... es iſt unnöthig, daß Sie ſich ſo als ein ſtillſchweigendes Opfer hinſtellen wollen...Oh! ich ſtichle gern!.. Sie wären ſehr in Verlegenheit, zum Beweiſe Ihrer Behauptung ein Beiſpiel anzuführen.“
Der Herr(ſanft):„Aber, mein gutes liebes Schätzchen, ohne ſehr weit gehen zu wollen, heute früh noch als Du behaupteteſt, daß der Schauſpieler Paulin Meunier blond ſei.“
Madame:„Ja, er iſt blond.“
Der Herr:„Nein, ich ſchöre es Dir, daß Du Dich irrſt, er iſt braun.“
Madame:„Ich ſage Ihnen, daß er blond iſt.“
Der Herr(nachgebend):„Sei es! ich gebe es zu.“
Madame:„Oh! ich ſtehe nicht um Ihre ironiſchen Zugeſtändniſſe... es iſt ſo leicht, zu thun als wenn man ſich in ſein Schickſal ergeben wollte, wenn man nicht geſtehen will, daß man Unrecht hat.“
Der Herr(geduldig):„Nun ja! ich habe Unrecht.“
Madame:„Sie machen eine Miene dazu, als wenn Sie es nur gezwungen geſtehen; jeder Andere, der weniger eigenſinnig wäre als Sie, käme und würde ſagen: ‚Mein liebes Weibchen, ich bitte Dich ſehr um Verzeihung, weil ich behaupten wollte, daß Paulin Meunier blond wärc....
Der Herr(die Geduld verlierend):„Ja, ja, ja; aber, meine liebe Freundin, bleiben wir ſchon dale ich bitte Dich inſtändigſt darum... Du willſt, daß Paulin Meunier blond iſt; alſo, er iſt blond. Wenn Du es wünſcheſt, wird er grün ſein.“
Madame(gereizt):„Grün!... Sie, hören Sie doch einmal, wiſſen Sie, daß Sie nicht zu einer Närrin ſprechen!... Da Sie es nun in dieſem Tone nehmen wollen, ſo behaupte ich es Ihnen in's Geſicht hinein, daß er blond iſt.“
Der Herr(ein wenig ärgerlich): Ja, ja, er iſt ſogar ein Albino. Biſt Du nun zufrieden?“
Madame:„Ihr Albino beweiſt klar, daß Sie ihn nie geſehen haben, denn ſonſt hätten Sie bemerkt, daß er zuverläſſig blond iſt.“
Der Herr:„Aber zum Teufel! ich habe Dir ſchon zwanzigmal wiederholt, daß ich ihn kenne, daß ich mit ihm geſprochen habe.“
Madame:„Sie laſſen ſich alſo von ihm in den Couliſſen herumziehen, um mit den Theaterfräulein zu ſchäkern?“„
Der Herr(welcher ſchon anfängt, mit den Füßen zu!
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