Jahrgang 
1864
Seite
211
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Der letzte der Beaus. 209

für die Aufnahme der ſtraffälligen Schwarzen beſtimmt. Bald waren dieſe Anſtalten überfüllt und man ſah ſich genöthigt, noch weitere, namentlich La Comte, Sainte Marie, Saint Auguſtin und Saint Philippe hinzuzu⸗ fügen; aber die hitzigen Fieber richteten auf dieſen drei Punkten ſo ſchreckliche Verheerungen unter den Unglück⸗ lichen an, daß dieſe Anſtalten doch endlich aufgegeben wer⸗ den mußten. Die Regie⸗ rung richtete ihr Au⸗P! genmerk(1857 und 1858) auf die an hol⸗ ländiſch Guiana gren⸗ zenden Diſtrikte und anR Stelle der dichten Ur⸗ 1N7 wälder entſtanden in kurzer Zeit die Anſied⸗ lungen Saint Laurent und Saint Louis. Am 1. September 1863 betrug die Zahl der in Guiana Detinir⸗ ten 6374, unter denen 378 Schwarze. Auf den Salut⸗Inſeln be⸗ MN1N ſ findet ſich das Haupt⸗ d e depot, und hier werden A alle neuen Ankömm⸗ 1 linge ausgeſchifft, wo 1N ſie dann ihre weitere Verlegung zu erwarten haben. Zuvörderſt wer⸗ den ſie einer Prüfung0 unterworfen und je nach ihrer geiſtigen Befähi⸗ gung, ihrem erlernten 6 Handwerk, oder ihrer körperlichen Beſchaffen⸗ Ah heit den verſchiedenen Arbeiten zugewieſen. Dieſe Auswahl wird von dem Kommandan⸗ ten des Depöôt, dem Almoſenier und dem Verwaltungschef vor⸗, genommen. Iſt dieſe Auswahl getroffen, dſo werden die Gefangenen nach Cayenne gebracht, wo ſie von einer andern ſan Kommiſſion nochmalss 4 3 unterſucht werden. Die Ges Alten und Arbeitsun⸗ n i fähigen müſſen ihre Strafzeit auf der Inſel La More verbüßen; der größere Theil der ſtarken und kräftigen Männer dagegen wird nach Kuru geſchickt, um die Wäl⸗ der niederzuſchlagen und den Boden für die Kultur vor⸗ zubereiten. Eine der am Meiſten vorgeſchrittenen Anſied⸗ lungen iſt Saint Laurent.

Erinnerungen. 88. Bd. 1864.

Der letzte der Beaus.

ie Revolutionen der Erde haben, eine wie alle, (2engen hinterlaſſen. Aus Foſſilien, Steinſchichten, Hund Geſchieben haben unſere Geologen eine Ge⸗

4 ſchichte unſers Planeten herausgeleſen. Von den Zeiten, in denen die erſten menſchlichen Geſellſchaften ſich bildeten, erzählen uns die Denkmale von Stonehenge undEllora, die Runenſchriften, die Hieroglyphen und die Keilſchriften. Alle dieſe Zeugen ſind todt, doch ſcheint es, als ob ein⸗ zelne bevorzugte Ge⸗ ſchlechter alle Revolu⸗ tionen der Erde und der Staaten überdauert hätten. Der Moa, ein rieſengroßer Hahn aus der Steinperiode, hat muthmaßlich noch im vorigen Jahrhundert auf Neuſeeland gelebt. Am Fluſſe Wairoa hat der Glaubensbote Wil⸗ liams ein wohl erhal⸗ tenes Geripp gefunden, das dieſen niedlichen Vogel als ſechszehn Fuß hoch erſcheinen läßt. Auf einer Inſel vor der Oſt⸗ küſte von Neuholland ſah Cook ein Neſt, das für jenen Hahn und für den fabelhaften Vogel Rok paſſen würde. Aus Erde und Holzſtücken erbaut, hatte es ſechs⸗ undzwanzig Fuß im Umfange und eine Höhe von beinahe drei Fuß. Unter uns Menſchen kommt es ſelten vor, daß Einzelne ganze Ge⸗ ſchlechter überleben und als Zeugen der Tage der Großväter mit den Enkeln verkehren. Es kommt aber doch vor. 8 Einen dieſer Glücklichen oder Unglücklichen wie ſollen wir dieſe Trümmer der Vergangenheit nennen? haben wir kürzlich kennen gelernt. Wir hatten bis dahin geglaubt, Beau Brummel, der geniale Erfinder der geſtärkten Halstücher, ſei der letzte der Stutzer aus der Periode der napoleoniſchen Kriege geweſen. Wir haben uns geirrt: noch ein Beau

ſiſch Guiang

iſt am Leben, Hauptmann Gronow, ein früherer Garde⸗

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