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dünne Scheiben und ſetze auf jedes Pfund derſelben ein Pfund weißen Zucker und eine Taſſe voll ſie— dendes Waſſer; thue alles in ein irdenes Caſſerol, welches in einem Keſſel mit Waſſer ſteht, koche es unter gelegentlichem Umſchwenken, aber ohne Rühren mit einem Löffel oder anderm Gegenſtande, zwei und eine halbe Stunde, laſſe es dann erkalten und gieße den klaren Syrup ſanft von dem Mark ab, um ihn in Flaſchen aufzubewahren.
Oder: Etwa 12 große geſchälte, in dünne Scheiben geſchnittene Reinetten mit 1 ½ Pfund ge⸗ ſtoßenem Zucker und 6 Eßlöffeln voll Waſſer in einem verſchloſſenen Gefäße 2 Stunden lang in's ſiedende Waſſerbad geſtellt, wobei man von Zeit
zu Zeit das Gefäß ſchüttelt, ohne es herauszu-
nehmen; nach zweiſtündigem Kochen läßt man es im Bade ſelbſt kalt werden und fügt vor dem Er- kalten etwas Citronenſaft nebſt ein paar Löffeln voll Orangeblüthwaſſer, Zimmetſpiritus und dgl. hinzu. Setzt ſich ein wenig Bodenſatz ab, ſo läßt man das Gefäß noch einige Stunden ſtehen, worauf man den Syrup behutſam in Flaſchen gießt.
Oder: Man legt auf eine Schüſſel hölzerne Stäbchen dicht neben einander, legt auf dieſe Rei— nettenepfalſcheiben, die man mit geſtoßenem Zucker ſtark überſtreut, dann wieder Scheiben und Zucker, bis ein Berg daraus entſtanden iſt. Hat dieſer eine Nacht im Keller geſtanden, ſo hat er den
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