zuſammen, bis von dem kupfernen Schaumlöffel die Tropfen in Form von Lappen wieder zurück⸗ fallen, oder ein auf ein Kartenblatt gefallener Tropfen ſeine runde Form behält und nicht mehr breit läuft. Vor dem Ausgießen in Schüſſeln oder Gläſer, was übrigens ſehr ſchnell geſchehen muß, legt man auf die gekochte Maſſe einen Bogen Pa— pier, an welchem der Schaum zurückb leibt.
Oder: Man nimmt ganz reife und mürbe Aepfel, gewöhnlich nach Ende des Winters die, welche vom Froſte oder ſonſt gelitten haben, zer— ſtampft und preßt ſie, läßt den zuerſt fließenden trüben Saft bei Seite, nimmt den nachher fließen⸗ den helleren, ſowie den letzten, der bei Zufügung von ein wenig Waſſer auf die zerquetſchten Aepfel ausfließt, und kocht ihn bis auf die Hälfte ein, wodurch man einen wohlſchmeckenden Saft erhält, oder auch ¾, was eine haltbare Gelée gibt. Des Wohlgeſchmackes wegen fügt man etwas Citronen⸗ ſchale zu.
Oder: In kleine Stücken geſchnittene Rei⸗ netten oder andere ſäuerliche Aepfel werden mit hinreichendem Waſſer ganz weich gekocht, durch einen Saftbeutel gegoſſen und der Saft mit%¼ ſeines Gewichts Zucker zur Gelée gekocht, die man mit Cochenille roth färben kann.
16. Apfelſalat à la Contrabandista.
Schäle etliche wohlduftende Aepfel(Goldrei⸗ netten, Himbeeräpfel u. ſ. w.), zerſchneide ſie in
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