Dem H. Machimal deß HEmm. 2 dem er anzeigt/ wann der Leib Chriſti mit dem Glauben genoſſen werde/ ſa
ſcye daſſelbige nicht eine E aeramentliche/ ſendern eins Beiſtliche Nieſſungen N.—
ſein kan. Jetzo zu geſchweigen daß durch ſolche Meynuyge die&aeramentlis che Vereinigung zwtſchen dem Brosvnd dem Lelb Chriſt gantz vnd zum l. auffgehaben vnd das wmahre einige Abendmaldeß HErꝛn verlaͤugnet/ her⸗ gegen aber an deſſen ſtatt zwey ander vnderſchtedene abſonderliche Malzei⸗ ten geſettr wüͤrden/ nemlich emne Naruuliche deß Brots ond Weins/ vnd eine pur geiſiliche deß Leibs vund Bluts deß Herꝛn Chriſti. Wo werden vnter deßeieWorrder Sufſtung bleiben? die ſichin alle Ewigteit mit ſolcher Cal⸗ viniſchen Zerreiffung vnd Zertrennung nit koͤnnen vergleichen laſſen. Bleibt dantoch dardeh: Gleich wie das geheyligte Brot vnd der Leib deß Herꝛn/ der gefegneie Wein vnd das Blut deß NErꝛn/ im heyligen Abend maldurch Chrißttwachafftes vnd allmechriges Wornt vereiniget find: Alſo werden ſie auch zungkichmit eurander empfangen vnd genoſſen. Nun aber ſind ſie alſo vereiniger ſdaß nicht das Brot vnd Wein vor ſich ſelbſt allein vnd abſonder⸗ derlich auch nicht der Leib vnnd das Blut Chriſtt vor ſich ſelbſt allein vnnd abſaliderlich ſein/ empfangen vnd genoſſen werden ſollen/ ſondern geſampt zugleich mit vnnd dey einander/ in einer Sacramentlichen Vereinigung. Dannen hero offenbax⸗ daß nicht ein jeder vor ſich ſelbſt allein vnd abſonder⸗ lich/ ſondern in der Sagramentlichen Bereitung mit dem Bror zugleich der Leib vnd mit dem Wein zugleich das Blut deß HErrn empfangen/ ge⸗ eſſen/ vnd getruncken werden.*
Ran Menſchliche Win’ Vernunfft vnnd Weißheit ſolches nicht he⸗ greiffen/ da ligt nichts an/ dann es ſſt eine Geheimnuß: Chriſtus aber iſt warhafft vnd almaͤch tigbeydeſſelben Worten beſtehen wir feſt vnndlaſſen vnd nichts darvonabwendig machen. Geben auch nicht zu/ daß man ihnen einen frembden Verſtand au ffdrschſeln woͤlle deſſen Grund in der Natur/ Wernunfft vnd Sinnen beſtehe ſondern nemen vnd behalten die Wort/ wie utennd einhelliglich von dreyen H. Svangel ſten vnd dem Apoſtel S. Paulo au Faezeichnet ſind Zumalauch dieweil die Erfahrung bezeugt/ daß ſo baldman vonden Worten abweſchet ſolch ezweiffelhaffte/ vnterſchiede⸗ ne vnd tit ſich ſeitſt ſtrettende Außlegungen vnd denteleyen ſich finden/ da⸗ rauß ſichntemand tichten kan/ wie ſolchs in der Collarione der Augſpurgi⸗ ſchen Confeſſton kaͤrlich vnd deutlich erwieſen worden: Dahin geliebter kuͤrt
halben wich gaogen. 1eene Di
Welche beyde Nieſſun gen warhafftig vnterſchieden/ vnnd keine eh


