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Censura Desß zu Marpurgk getruckten Buchs, dessen Titul : Kurtzer, doch Gründlicher Bericht, nach Innhalt der Augspurgischen Confession, Von den vornembsten streitigen ReformationsArtickeln, zwischen den Evangelischen, In Frag und Antwort, auß Gottes Wort, der alten Lehrer, und so wol Lutheri als Calvini, und beyderseits Theologen Büchern und Bekandtnussen, trewlich zusammen gezogen, Durch M. Jacobum Sartorium, &c. Auff einstendiges Anhalten vornemer Leute, kürtzlich gestellet Von Balthasare Mentzero, der heyligen Schrifft Doctore, und hiebevor zu Marpurg, jetzo zu Giessen Professore Ordinario
Entstehung
Seite
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2.

73 EAAku Are VI

iden Dn. Brentius 3leiſſig gebrauchthaber Lartorins eben ſo wenig recht ver⸗ ſtanden hat/ als D. Luthert Grſans Dana da D Luther ſagt/ allein Chrt⸗ ſins ſpeiſet die Seel/ vnd kein anderer/ ſo oll es Sactorio ſo vlel heiſſen/ als: Chriſtus ſpeiſe die Seel alleln vnd nicht auch den Letb. Hette er doch nur

nͤgen an das Brot vnd den Weln gedencken im Abendmai liebe Braut/ die Analogiam Sicramentariam, gleich wie das Wein den Leib ſpeiſet/ alſo ſpeiſet das Fleiſch vnnd Blut Chriſti die Oder wer iſt es anders/ als Chriſtus/ der im H. Abendmal vns das den Wein durch ſeinen Diener vberꝛelchet? Sind nun ſolches nicht ſtattli⸗ liche Erweiſunge/ daß der Llb im Abend mal uichsgiſuaiße wird 4 alltin die Selltetez m ne md r

Aber das Hauptargument hat Sarterius. geſparet biß zu latt/ damiz es ja ſtarck eineringen vnnd behafften ſolle. Das lautet alſo: pag. 125.

Der Leib Chriſti iſt nicht eine leiblicht/ ſondern Geiſtliche Spꝛiſt/ Darumb kan er nicht mit dem leiblichen Munde/ ſondern allein durch den Glauben geiſſen werden Darmuff wilich hm fein rand vnd kurtzantworten/ Ich geſtehe es/ vereehs HShn di allen da vno vorſſch ſelbſt nicht koͤnne mit dem Munde vnſebes Lelbes Feeffe ſſen werden. Wund ſahſm ſchleuſt das Argument recht dienetes gar nichis. Dann dle f age allhie iſt ni⸗ tandun un vud vor ſich/ ſondern vom H. Suis 88 lecehe Chelſta durch die Wort der Stifftung zuſamen verknüp 8 vereizt ſiid dantchral⸗ lein ond abſonderlich das Brot/ oder der Leis Chriſet ſondern geſunpr ond zuglelch das Brot der Leib Chriſtt empfangen vndgezſſen werdenwndal⸗ ſo das Brot das wir brechen/ ſt ein Gemeinſchafft deß l.ribs/ vud derii⸗ den wir ſegenen iſt/ ein Gemeinſchaffe deß Bluts Chriſti. Gleichwien Sartorius ſchlieſſen wil: Der Letb Chriſttiſt geiſtlich(welchs aber doch eiliche Zwinglianer noch diſputiren woͤllen) 3 kan er nicht mit dem leiblichen Mande empfangen werden: Alſo wll ich auch ſchlieſfen Das Bron vnnd der Wein iſt leiblich vnd jrrdiſch: Drumb kaͤnnen ſie nichtin dem Glanb geeſſen vnd getruncken werden. Darauß dann folgen wuͤrde/ daß das A⸗ dendmalnicr gant ond auff einmal/ ſondern nur Stuͤcksweiſe vnd asſon⸗ derltch empfangen wuͤrde/ nemblich allun Brot vnd Wein mit dem Mun⸗ G td v allein der Lelb vnd das Blut Chriſtt mie dem Glauben. Vnd zwar ns efche Calviniſten in derſelben Meynung: Peweanaeheiin ornemſten Calviniſten einer/ Anton us Sadeel, ſqg Gaue Nen Aen, vnd widerlegt dieſen Irꝛthumb ſelbſt mit beſtendigem Gnne in em er