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Von der Perſon Chriſti. 25 vnd auff Erden Matt. 28. v. 8&c. Zum dritten/ Endlich reden etliche Spruͤ⸗ che von dem Ampt deß Herꝛn Chriſti die nach beyden Naturen zugleich muͤſ⸗ ſen verſkanden werden.
Nun woͤllen wirSartorium auch hoͤren/ vnd zwar mit groſſer Gedult/ die vns hie ſehr nohtwendig iſt/ wegen etlicher wunderbarer ſeltzamer Reden/ die er fůhret/ vnd Inſonderheit/ dz er gar vnbeſtaͤndig vñ in keiner richtigen Ord⸗ nung ſeine Meynung vorbringt. Am 25. vnd 26. Blat ſchreibt er alſo: Die ewige Gottheit der andern Perſon deß einigen Gottlichen Weſens hat Fleiſch an ſich genommen/ dennoch in carnẽ non converſus. Priſcianum woͤllen wir hieher nicht kommen laſſen/ welcher ſawer ſehen wuͤr⸗ de/ wann man ſchon vorwenden wolte/ es ſey ein vitium iypographicũ. Wie wol man bekennen muß/ es ſeyen in Warheit viel grober Etrata in dem klet. nen Buͤchlein/ darvor aber mag der Correcto ſtehen vnd der Trucker/ wir wollen vns darmit nicht bekuͤmmern/ ſondern die Sach ſelbſt anſehen/ vnnd werden Sartorio dieſe ſeme Reden Sadeel, Danæus, Pezelius, Sohnius, vnd andere Calviniani mehr/ nicht gut heiſſen/ mit denen ers außzufechten hat. Damaſcenus aber kan jhme zu recht helffen/ wenn er jhn auffſchlagen wird/ lib. 3. de orthodoxa fide cap. 1I. Darnach p. 29. ſchreibt Sartorius alſo:
Marixæ Sohn warer Gott/ vnnd G Ottes Sohn/ doch wegen die⸗ ſer perſoͤnlichen Vereinigung/ ſecundum humanam naturam re. ſpectu Dei, ecñi non ratione humanitatis, ſive in carne, genen⸗
net/ vnnd iſt/ vnnd bleibt auch ein wahrer G O T Tin Ewigkeit. So ferꝛn Sartorius. Wer nun erꝛahten koͤndte/ was das were/ Mart⸗ Sohn iſt Gott ſecundum humanam naturam, ſed non ratione humanitatis: der koͤndte ferner mit jhm handeln. Dann bißhero hat es bey den verſtendigen einerley Meynung gehabt/ wann man von Chriſto erwas außgeredet hat/ ſecundum humanam naturam, oder atione humanirtatis, nach ſeiner menſchlichen Natur /oder ſo viel ſeine Menſchheit anlanat. Vnd wird Sarto- rio mechtig groſſe Kunſt darzu gehoͤren/ daß er beweißlich vnnd außfuͤndig mache/ wie er vorgibt p. 30. daß die Calviniſt en bekennen/ Chriſtus ſeye wa⸗ rer Gort nach ſeiner Menſchheit. Zwar Calvinus bekenner es vand Pæreus, aber hergegen der groͤſſere Theil vnter den Zwinaltanern ſagen laut nein dar⸗ zu/ vnd daß noch mehr iſt laͤngnen offenelich/ das einige Gemetnſchafft ſeye oder ſein koͤnne/ Zwiſchen der Goͤttlichẽ ond menſchlich? Natur in Chriſto/ als B z.P zeſius, Grabius, medulla Caracteric- zu Ma purz vnnd die Her⸗
borner Theologi, die ſo weit kommen ſind/ daß einer auß jhrem anioßs entli


