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ſteuer 1535 fl., Grundſteuer a. Grundſtücke 4434,4 fl., b. Gebäude 1519 fl., zuſammen 11603,4 fl.
Die directen Steuern für die Gemarkung Kirch⸗Brombach betrugen für 1884/85 3924,84 Mk. Die Communalſteuern 1883/84 6561,79 Mk., 1884/85 6459,67 Mk.; ferner in den Jahren 1865 1676 fl., 1870 1978 fl., 1875 3365 Mk., 1880 6819 Mk.
Die Gemarkung iſt beſetzt(1883) mit:
820 Aepfelbäumen, 880 Birnbäumen, 400 Pflaumen⸗ und Zwetſchenbäumen, 15 Kirſchbäumen, = 18 Wallnußbäumen.
Der Wald umfaßt 116 Hectar; davon ſind 27 Hectar Gemeindewald, deſſen Werth 13714 Mk. beträgt mit 64,72 fl. Steuercapital. An Laubſtreu wurde daraus in den letzten 10 Jahren für 1900 Mk. verkauft, die nach Abzug der Koſten auf die Ortsbürger vertheilt wurden, was ca. 3 Mk. pro Mann beträgt. Es ſteht aber jetzt ca. 10 Jahre lang keine Laubſtreunutzung in Ausſicht. Das Holz wird verkauft und erträgt jährlich ca. 440 Mk., der Arbeitslohn für Holzmachen und Culturarbeiten 120 reſp. 160 Mk.
Der Viehſtand in der Gemeinde iſt nach der letzten Aufnahme folgender:
3 Fohlen, 18 Pferde, 6 Kälber unter 6 Wochen, 64 Rinder, 8 Zuchtſtiere und Ochſen, 229 Stück Rindvieh, 149 Kühe, 2 Bullen, 10 Schafe, 90 Schweine, 46 Ziegen, 10 Bienenſtöcke.
Frage lI.
a. Welche Bodenverhältniſſe zeigt die Gemarkung, welchen Character hat das Klima und wie iſt hiernach im Allgemeinen die Fruchtbarkeit der Ländereien; iſt letztere ſehr günſtig, mittel oder gering?
b. In welchem Verhältniß ſtehen die verſchiedenen Arten des Kulturlandes— Acker, Wieſen, Weiden, Rebland ꝛc.— zu einander und iſt dieſes Verhältniß im Allgemeinen als ein wirthſchaftlich günſtiges zu bezeichnen?
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