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Aber auch Tabelle D liefert hierfür einen ſchlagenden Beweis, denn diejenigen Bewohner Nieder⸗Eſchbachs, welche neben der Landwirthſchaft ein Gewerbe betreiben, ſind mit 25,60 pCt. ihres Immobiliarbeſitzes verſchuldet, die verſchuldeten allein ſogar mit 29,86 pCt.
Die Zahl der eigentlichen Tagelöhnergütchen iſt in Nieder⸗Eſchbach gering, ſie beträgt nämlich nur, wie aus Tabelle C hervorgeht, 6. Die Verſchuldung der letzteren beziffert ſich auf 17,32 pCt. ihres Immobiliarbeſitzes, der Verſchuldeten allein auf 20,57 pCt.
Die ſpeciellen Zahlen ſind aus den Tabellen leicht erſichtlich.
b. Die Hypothekenſchuld erweiſt ſich ihrer Errichtung nach wie folgt:
Jahre der Errichtung 1836— 39 1840— 49 1850— 59 1860— 60(1870— 79 1880— 85
Anzahl... 2 9 18 17 32 40 Summa in M... 4800 9428 30526 34398 88382 136444 M. per Poſten.. 2400 1047 1669 2023 2762 3411
In dieſer Hypothekenſchuld ſind circa 56000 Mk., welche in den Tabellen A-—D nicht berückſichtigt werden konnten, weil ſie von Bewohnern, welche nicht in jenen Gruppen untergebracht werden konnten, beſtellt worden ſind. Ferner ſind 159000 Mk. nicht berückſichtigt, weil dieſer Betrag als Hypothek auf eines der ſtandesherrſchaftlichen Güter eingetragen iſt.
Mit Sicherheit läßt ſich aus obiger Tabelle nicht auf die Größe der Zunahme der Verſchuldung ſchließen, da nicht hat ermittelt werden können, wie viele Hypotheken, und in welcher Höhe, in den früheren Jahrzehnten gelöſcht worden ſind. Zweifellos dürfte aber angenommen werden, daß hauptſächlich ſeit dem Jahre 1880 eine be⸗ deutende Zunahme der Verſchuldung ſtattgefunden hat. Intereſſant iſt es auch, aus obiger Tabelle zu erſehen, wie die einzelne Hypothek in ihrem Betrage ſich ſeit den 40er Jahren verdreifacht, ſeit den 50er Jahren verdoppelt und ſeit den 60er Jahren um ½1 erhöht hat.
c. Zinſen und Güterziele ſind im Allgemeinen regelmäßig bezahlt worden und ſind bemerkenswerthe Rückſtände nicht bekannt.
d. Da die Verſchuldung als eine relativ abnorme nicht bezeichnet werden kann, ſo ſind als Urſachen hierfür einzelne beſonders hervortretende Erſcheinungen auch kaum erkennbar. Für die in den letzten Jahren erſichtliche ſtärkere Zunahme der Ver⸗ ſchuldung können wohl die allgemein auf die Lage der Landwirthſchaft drückenden mißlichen Verhältniſſe(nicht beſonders gute Ernten, ſchlechte Getreidepreiſe) ange⸗ nommen werden.
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