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dieſer Gemeindebeſitz nicht. Derſelbe beſteht außer 4,02 Hectar Niederwald aus Wieſen und werden letztere jedes Jahr meiſtbietend verpachtet.
1 Frage IIII.
a. Welches ſind die durchſchnittlichen Preiſe für die einzelnen Boden⸗ qualitäten der verſchiedenen Culturländereien(Acker, Wieſe, Weide, Wein⸗ berg ꝛc.), erſcheinen dieſe Preiſe beſonders hoch oder beſonders niedrig und auf welche Urſachen ſind die bezüglichen Erſcheinungen zurückzu⸗ führen?
b. Welche Aenderungen in den Preiſen haben ſich in den letzten 5 Jahren vollzogen?
c. Pflegt ein ſtarker Umſatz in Liegenſchaften ſtattzufinden und liegt hierfür(ſ. a) ein berechtigtes Bedürfniß vor?
a. Aus den Schätzungen des Ortsgerichts ergiebt ſich für die 3 in den Anlagen I, II und III zu näheren Berechnungen herangezogenen Güter ein Durchſchnittspreis der verſchiedenen Culturländereien pro Hectar von 3300 Mk., wobei der Werth der Obſtbäume zum Bodenwerth geſchlagen iſt. Nach weiteren Ermittelungen kann der heutige Durchſchnittspreis auf 2600 bis 2800 Mk. pro Hectar angenommen werden, wobei jedoch die Obſtbäume im Grundcapital außer Rechnung geblieben ſind. Legt man die Verhältniſſe der in den Anlagen beſprochenen Güter zu Grunde, ſo ergiebt ſich bei Gut I eine Erhöhung des Grundcapitals pro Hectar durch den Werth der Obſtbäume um circa 230 Mk., bei Gut II um circa 220 Mk., bei Gut III um circa 175 Mk. Es würde daher bei Berückſichtigung des Werthes der Obſtbäume als Grundcapital das letztere immer noch etwas hinter dem berechneten Mittelwerth zu⸗ zückſtehen. Die Grenzen zwiſchen denen ſich der mittlere Grundwerth(incl. der Bäume) pro Hectar Culturland in Nieder⸗Eſchbach bewegen würde, wären dann 2900 bis 3300 Mk., im Mittel alſo 3100 Mk. Hiermit im Einklang ſtehen die bezahlten Pachtpreiſe, welche ſich zwiſchen 20 bis 30 Mk. und höher pro ¼ Hectar bewegen. Dagegen würden die Rentabilitätsberechnungen in den Anlagen I, II und III die obigen Bodenpreiſe als entſchieden zu hohe documentiren. Noch am eheſten würde Gut III die heutigen Güterpreiſe rechtfertigen, indem dasſelbe das im Grund und Boden angelegte Capital zu 3,2 pCt. verzinſt, weniger Gut I, welches dasſelbe nur zu 0,9 pCt. verzinſt und gar nicht Gut II, welches das Grundcapital gar nicht ver⸗ zinſen kann(Erklärung ſ. Frage IX).
b. Die Preiſe ſind im Allgemeinen in den letzten Jahren um 5 bis 12 pCt. zurückgegangen. Am wenigſten ſind hiervon die beſſeren Lagen betroffen worden mehr, das ſchlechtere Land.
c. Der Umſatz an Liegenſchaften iſt ein normaler, dem berechtigten Bedürfniß entſprechender.
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