Teil eines Werkes 
Band 2, Erster Theil (1886)
Entstehung
Seite
20
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Kleines Gut Mittleres Gut Großes Gut Etati ſa An⸗ Fru ch t. Körner Stroh Körner Stroh Körner Stroh Körner Stroh Eentne r. Roggen. 15 28 9,7 14,28 9,5 14,20 10 16 Weizen. 9,33 13,33 9,75 10,9 9 14,4 Gerſte 8,4 8 9,20 6,80 8,70 6 8 6,70 Hafer. 14 12 9,50 6,50 8 9,10 7,5 7 Kartoffeln. 76 Knollen 80 70 75 Rüben*) 96 123 149 87 Klee. 22 Heuwerth 20 19,7 20

Die Erträge des Viehſtandes könnten höher ſein, wenn die Beſitzer mehr Kraft⸗

futter verwenden würden. Alle uns hier bekannten Wirthſchaften, wo die Beſitzer nicht geizen im Zukauf von Kleien, Rapskuchen, Palmkuchen ꝛc. iſt die Milchproduction eine viel bedeutendere und der Ertrag aus dem Viehſtande ſtellt ſich ſelbſtverſtändlich höher. Was die Stallmiſtproduction der einzelnen hier in Rede ſtehenden Wirth⸗ ſchaften anbelangt, ſo ergab ſich nach der Naturalberechnung, daß das kleinere Gut ſeinen Stallmiſt mit 23 Pf. pro Centner berechnet 2 mittlere 2 2 2 2 1 6 2 2 2 2 2 größere 2 2 22 2 23 II 2 2 2 Bei rationeller Ausnützung des Viehſtandes würde ſich die Stallmiſtproduction immer noch billiger ſtellen. III. Geld⸗Rechnung, beſtehend aus den Nachweiſen über Geld⸗ einnahme und Geldausgabe.

Bei den Ermittelungen über die Geld⸗Rechnung bei den einzelnen Gütern ſtellte ſich heraus, daß

1. das kleinere Gut einen Ueberſchuß von.. Mk. 40,56 2. mittlere,.. 2094,36 3. größere.. 186,51

hatte.

IV. Rentabilitäts⸗Berechnung, beſtehend aus den Nachweiſen über den Rohertrag(excl. der für die Wirthſchaft wieder verwendeten Producte), die Productionskoſten und den Reinertrag.

Als Facit der Unterſuchung über die Rentabilität genannter dreier Güter, er⸗ gab ſich

*) Der Ertrag der Rüben war ſehr verſchieden, indem es ſehr darauf ankam, ob man nach Nord⸗ Weſten oder Süd⸗Oſten Rüben angepflanzt hatte. In erſter Richtung gab es viel Regen, in letzter Richtung faſt gar keinen, was auf die Erträge von erheblichem Einfluß war.